Fußball

Verbandsliga Württemberg Hollenbach gastiert am Sonntag beim Tabellenletzten SV Breuningsweiler / Freude über die dampfmachenden A-Juniorenspieler

Torchancen besser herausspielen

Der FSV Hollenbach wartet in diesem Jahr noch auf seinen ersten Pflichtspielsieg in der Verbandsliga Württemberg. Und trotzdem ist tabellarisch nach zwei Unentschieden nicht viel passiert. „Wir haben zwei Punkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt in der Vorrunde“, sagt Manager Karl-Heinz Sprügel. Nun steht ein Auswärtsspiel an, zur ungewohnten Zeit am Sonntag um 14 Uhr bei Schlusslicht Breuningsweiler.

Die Gastgeber starteten mit einem 3:1 gegen den VfL Nagold und einem 1:1 gegen Neckarrems ins Jahr. Mit nun 16 Punkten darf sich der SV wieder Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. In der Vorrunde hatte der Aufsteiger einige personelle Probleme. Zum Start in die zweite Saisonhälfte standen nun wieder Marian Asch, Luca Jungbluth, Sven Franzen, Marko Kovac und Niko Rummel im Kader, die alle schon Oberliga oder höher spielten.

Dran bleiben

Während der SVB jeden Zähler im Abstiegskampf benötigt, braucht der FSV Hollenbach einen Sieg, um als Dritter am Führungs-Duo SKV Rutesheim und Spfr. Dorfmerkingen dran zu bleiben. Vorsicht ist zudem vor dem nach der Winterpause wiedererstarkten TSV Essingen geboten, der 2019 alle sechs Zähler holte.

Wie schon gegen Rutesheim taten sich die Hollenbacher nach der Führung auch gegen Sindelfingen schwer. „Was ich meiner Mannschaft anerkennen muss, war, dass sie nicht aufgegeben hat“, sagte Kleinschrodt.

Einen positiven Effekt hatten auch die Einwechslungen von Christoph Rohmer und A-Jugendspieler Jonas Limbach, die „versucht haben, das Spiel an sich zu reißen“, sagte Kleinschrodt. Er wird im Mittelfeld auf jeden Fall umstellen müssen, denn Samuel Schmitt wird nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt fehlen. Fragezeichen gibt es beim Einsatz von Markus Herkert und Robin Dörner, die sich gegen Sindelfingen verletzten.

Und dann war noch etwas auffällig in den ersten beiden Spielen: Die Hollenbacher taten sich schwer beim Herausspielen von Torchancen. Die bisherigen drei Tore resultierten aus zwei Elfmetern und nach einem Freistoß. „Wir waren vorne nicht durchschlagskräftig genug“, sagte Kleinschrodt. Es sieht oft gefällig im Mittelfeld aus, doch der letzte Pass in die Spitze ist zu oft zu ungenau oder es wird die falsche Entscheidung getroffen.