Fußball

Kreisliga Tauberbischofsheim Kellerduell zwischen Gerchsheim und DHK Wertheim / Unterschüpf/Kupprichhausen unter Druck / Reicholzheim/Dörlesberg im Höhenflug

TuS Großrinderfeld mit guten Chancen

Beim TuS Großrinderfeld wird man mit den bisherigen Leistungen zufrieden sein – immerhin mussten die Schwarz-Weißen bis dato noch keine Niederlage einstecken, stehen im Pokal-Halbfinale und bezwangen zuletzt sogar den ambitionierten TSV Unterschüpf/Kupprichhausen trotz zweifacher Unterzahl mit 2:1. Dementsprechend motiviert dürfte der TuS beim VfR Gerlachsheim auflaufen, der zuletzt eine empfindliche Pleite kassierte und nun gehörig unter Druck steht. Trotz der unterschiedlichen Formkurven fällt es dennoch schwer, einen Favoriten für die Partie auszumachen: Sicherlich hat der TuS den nötigen Rückenwind, um beim Aufstiegsaspiranten zu bestehen, doch könnten die Gerlachsheimer, sofern man zu den Leistungen alter Tage zurückfinden sollte, einen schwer bespielbaren Gegner darstellen.

Derzeit dürfte es in den Reihen des FC Külsheim ein kollektives Aufatmen geben: Nach den eher mauen Leistungen der letzten Jahre, legten die „Brunnenstädter“ einen achtbaren Saisonstart hin und bekleiden derzeit mit sechs Punkten aus drei Begegnungen den vierten Tabellenplatz. Im Heimspiel gegen den TSV Schwabhausen/Windischbuch könnte die Euphorie jedoch einen Dämpfer erhalten – schließlich ist der Tabellenzweite bis dato noch ungeschlagen und fügte den ambitionierten Gerlachsheimern zuletzt eine Niederlage zu. Besonders die TSV-Offensive könnte den als eher defensiv-schwach geltenden FCK vor Probleme stellen.

Sowohl der TSV Gerchsheim als auch die neugegründeten Kickers DHK Wertheim stecken bis dato noch ohne Sieg im Tabellenkeller fest. Im direkten Duell wird es vor allem darum gehen, sich in Richtung sicheres Ufer vorzuarbeiten und den Gegner auf Distanz zu halten. Beide Mannschaften haben weniger Probleme in der Offensive als in der Defensive, was die Partie für die Zuschauer durchaus attraktiv machen könnte. Die Tagesform wird wohl über den Ausgang der Partie entscheiden, da sich auch bei einem Blick auf die Statistik ein Favorit nur schwer ausmachen lässt.

Was ist nur mit dem TSV Unterschüpf/Kupprichhausen los? Nachdem die ambitionierten Rot-Weißen mit einem Sieg in die Spielzeit gestartet sind, gab es zuletzt zwei Niederlagen in Folge. Um die vordere Riege vorerst nicht komplett aus den Augen zu verlieren, müssen im Heimspiel gegen den FV Brehmbachtal drei Punkte her. Auch der FVB musste zuletzt zwei Mal Lehrgeld zahlen und wird ebenfalls auf Wiedergutmachung aus sein, doch scheint ein „Dreier“ gegen den TSV eher fraglich. Sollten die Hausherren zu den Leistungen der letzten Saison zurückfinden, könnte man gegen Brehmbachtal wieder punkten.

Aufsteiger VfB Reicholzheim/Dörlesberg findet sich in der Kreisliga sehr gut zurecht. Die bis dato verlustpunktfreie Serie des Aufsteigers und die starken Leistungen lassen sicherlich den ein oder anderen Fan von dem nächsten Aufstiegskampf träumen. Trotz aller Euphorie sollte man jedoch auch gegen die DJK Unterbalbach konzentriert agieren, auch wenn man in der Tabelle deutlich vor dem Gegner rangiert. Zuletzt wusste die DJK jedoch den ersten „Dreier“ zu landen und ist zudem besonders dafür bekannt, vermeintlich stärkere Gegner ordentlich ärgern zu können. Sollte der VfB jedoch sein Offensiv-Repertoire der letzten Wochen erneut abspulen, könnte die Siegesserie in jedem Fall weiter ausgebaut werden.

Der SV Nassig II/Sonderriet und der 1. FC Umpfertal agierten bis dato zwar nicht sonderlich schlecht, doch reichte es bislang noch nicht zum ganz großen Wurf. Im direkten Duell könnte dies geändert werden, zumal die Umpfertäler auf den letztwöchigen Sieg gegen Gerchsheim aufbauen wollen. Die Landesliga-Reserve muss sich hingegen in der Defensive stabilisieren – sollte dies gelingen, darf man auf eine spannende Begegnung hoffen.

Während der TSV Assamstadt zuletzt den ersten Saisonsieg landete und weiterhin ungeschlagen ist, darf man beim TSV Kreuzwertheim mit dem bisherigen Verlauf nicht zufrieden sein. Besonders in der Offensive zeigten die bayerischen Vertreter bis dato zu wenig und sollten dies gegen die motivierten Schwarz-Roten schleunigst ändern. Assamstadt dürfte am Ende wohl die Nase vorn haben.