Fußball

Verbandsliga Württemberg Hollenbachs nächster Gegner Albstadt besticht ebenso wie der FSV mit seiner Defensive / Spieler fraglich

Viele Chancen wird es wohl nicht geben

Der dritte Auswärtssieg der Saison ließ den FSV Hollenbach weiter an den Verbandsliga-Tabellenführer Sportfreunde Dorfmerkingen heranrücken. Nur noch vier Zähler beträgt der Abstand bei noch einem auszutragenden Spiel mehr. Ausruhen gibt es nicht in der überaus ausgeglichenen Liga. Mit dem FC Albstadt kommt nun der Spitzenreiter der Rückrundentabelle am Samstag (15.30 Uhr) zum FSV Hollenbach.

Die Gäste sind sehr auswärtsstark. Sie haben bereits fünf Auswärtspartien gewonnen. Von den sechs Rückrundenspielen gewann Albstadt vier bei einer Tordifferenz von 13:3. Die Gäste sind also ernstzunehmen. Zuletzt besiegten sie Rutesheim mit 4:0 und stellten den Spitzenreiter Dorfmerkingen vor große Probleme – kassierten da aber ihre erste Rückrunden-Niederlage.

„Wir haben jetzt 21 Spiele und 30 Punkte, das ist sensationell“, sagte FC-Coach Alexander Eberhart nach dem Sieg gegen Rutesheim. Vor allem die Defensive steht in der Rückrunde bei den Albstadtern.

Bei den Hollenbachern kommt Stürmer Fabian Czaker immer besser in Tritt. Beim 1:0 gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen erzielte er ebenso das Siegtor wie beim 2:0 gegen Ilshofen. Trotzdem ist auch das Hollenbacher Prunkstück die Abwehr. Es läuft wieder auf einen Abnutzungskampf im Mittelfeld hinaus – wie schon in Echterdingen. Zuletzt war Hollenbachs Trainer Marcus Wenninger mit dem Auftreten seiner Mannschaft und auch den Ergebnissen zufrieden. „Wenn man den Dreierpack so spielt, kann man nichts sagen“, meinte er zu den Spielen gegen Dorfmerkingen, Ilshofen und Leinfelden-Echterdingen.

„Rückrunden-Spitzenspiel“

Wenn man die Rückrundenergebnisse nimmt, kommt nun das nächste Spitzenspiel auf die Hollenbacher zu. Voraussichtlich wird Wenninger erneut nicht alle Mann an Bord haben. Fragezeichen gibt es noch bei Michael Kleinschrodt, Boris Nzuzi und Tizian Amon, die schon gegen Calcio pausieren mussten. Ihren Vertretern sprach der Coach aber ein Lob aus. So habe Lukas Ryl auf der rechten Seite einen bärenstarken Eindruck hinterlassen, Sam Schmitt, der für Nzuzi in der Startelf stand, ist etabliert, und Jan Ruven Schieferdecker ließ bei seinem Startelf-Debüt für Hollenbach sein Potenzial aufblitzen und bereitete das Siegtor vor.