Fußball

Fußball, Bezirksliga Hohenlohe Auch Taubertal/Röttingen unterliegt dem Tabellenführer / Untermünkheim hat beim Tabellendritten das Nachsehen

Wachbach kämpft sich tapfer zum Sieg

Archivartikel

Gaisbach – Taubertal/Rött. 4:1

Tore: 0:1 (13.) Luis Poth, 1:1 David Kalis, 2:1 (55.) Johannes Beez, 3:1 (58.) Nicolas Baur, 4:1 (85.) Empre Ipek.

Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Wachbach wollte Gaisbach bei schönem Fußballwetter auf dem heimischen Ballenwasen gleich den nächsten Dreier einfahren, wurde von den Gästen aus dem Taubertal zunächst jedoch kalt erwischt. Diese gingen nach einem schönen Spielzug in der 13. Minute durch Luis Poth in Führung.

Die Heimelf konnte gegen die enorm tief verteidigenden Gäste nur sehr schwer Chancen kreieren, so dass es eine Standardsituation brauchte, um zum Ausgleich zu kommen. David Kalis köpfte nach einem Freistoß von Jonathan Baur ein. In der zweiten Halbzeit agierte der SSV dann deutlich kreativer und brachte die kompakte Defensive der Gäste immer häufiger in Verlegenheit. Dennoch war es erneut ein Freistoß, der die Gastgeber in Führung brachte – und das äußerst umstritten. Denn ob der Kopfball, den Johannes Beez in der 55. Minute nach erneuter Vorarbeit von J. Baur an die Unterkante der Latte setzte, die Linie im Anschluss tatsächlich in vollem Umfang überschritten hatte, war sehr schwierig zu erkennen. Der Schiedsrichter entschied jedoch auf Tor. Nur drei Minuten später dann die Vorentscheidung, als eine Freistoßflanke von Nicolas Baur an allen vorbei segelte und zum 3: 1 im langen Eck einschlug. Den Schlusspunkt setzte fünf Minuten vor dem Ende dann Edeljoker Emre Ipek, der nach schöner Flanke von der rechten Seite zum 4:1 einköpfte.

Niedernhall/W. – Braunsbach 4:2

Tore: 1:0 (9.) Ioannis Tsingas, 1:1 (16.) Daniel Walz, 2:1 (22.) Kim Foss, 3:1 (29.) Yannik Braun, 3:2 (37.) Patrick Steffen Frey, 4:2 (69.) Marco Klappenecker. – Zuschauer: 225.

Bei grandiosem Fußballwetter fiel schon in der 9. Minute das frühe 1:0 für die SGM, denn Andre Ostermaier hatte energisch nachgesetzt. Seine Hereingabe vollendete Janni Tsingas per Kopf. In der 16. Minute markierte Braunsbach den Ausgleich durch Daniel Walz nach Freistoß von Patrick Frey. In der 22. Minute erzielten die Platzherren die erneute Führung. Nach einem Braunsbacher Querschläger war Kim Foss aus spitzem Winkel erfolgreich.

Die Heimmannschaft war in den ersten 25 Minuten tonangebend, musste aber bei Gästeangriffen auf der Hut sein. Die Platzherren legten in der 29. Minute nach und bauten die Führung auf 3:1 aus. Kim Foss bediente Yannik Braun, der überlegt abschloss. In der 37. Minute gelang Braunsbach durch einen direkt verwandelten Freistoß von Patrick Frey der Anschlusstreffer zum 3:2.

Fünf Minuten nach dem Wechsel ging ein Kopfball von Marco Klappenecker nach einer Ecke an die Querlatte. In der 57. Minute strich ein Schuss von Yannik Braun nur um Zentimeter am langen Eck vorbei. In der 69. zappelte dann der Ball im Netz. Einen Konter über Kim Foss schloss Marco Klappenecker überlegt zum 4:2 ab. Das war für die Gäste ein Wirkungstreffer. Braunsbach konnte nicht mehr entscheidend zulegen. Die SGM hätte kurz vor Ende durch einen Alleingang von Marco Klappenecker noch erhöhen können, doch es blieb beim verdienten 4:2-Erfolg unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Winter aus Unterkochen.

Hessental – Kirchberg/Jagst 3:1

Tore: 0:1 Marius Keck (43.), 1:1 Slawek Radzik (62.), 2:1 Jakob Bretthauer (65.), 3:1 Alexander Befus (78.)

Nach einer ersten halben Stunde ohne Höhepunkte hatten die Gastgeber die erste größere Gelegenheit, doch Slawek Radzik vergab aus spitzem Winkel. Er war es auch, der kurze Zeit später die nächste Großchance hatte und Manuel Bauer zu einer Großtat zwang.

Kurz vor Ende der Hälfte wurde es dann turbulent: zuerst verwandelte Marius Keck sehenswert einen Freistoß aus 20 Metern. Nur eine Minute später tauchte er wieder gefährlich vor dem Tor auf, doch dieses Mal konnte Eugen Frescher noch parieren. In der Nachspielzeit kam Schiele noch zu einem Abschluss aus der Distanz, doch Bauer war zur Stelle. Die zweite Hälfte begann genauso harmlos wie die erste.

Danach sollte der bis dahin ordentlich leitende Schiedsrichter in den Mittelpunkt geraten: Zuerst drosch Radzik einen fragwürdigen Freistoß aus 30 Metern aufs Tor und der Ball wurde noch unhaltbar von der Mauer abgefälscht. Zwei Minuten später zog Hajian an der Strafraumgrenze ab und Bretthauer hielt aus mehr als abseitsverdächtiger Position den Fuß zum 2:1 hin. Die Partie war nun vollständig gekippt und Hessental am Drücker. Nach einem weiteren Freistoß kam Befus am zweiten Pfosten zum Kopfball und nickte zum 3:1 ein. Die Partie war nun völlig zerfahren und gelaufen.

Mulfingen – Dünsbach 3:2

Tore: 1:0 (30.) Nico Riedel, 2:0 (57.) Chris Bauer, 2:1 (74.) Mario Guttknecht, 3:1 (78.) Marian Riegler, 3:2 (92.) Mario Guttknecht. – Schiedsrichter: Konstantin Gilkin. – Zuschauer: 136.

Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich von Anfang an ein umkämpftes Spiel, das Mulfingen am Ende für sich entschied. Zwei tiefstehende Abwehrreihen waren darauf bedacht, nichts Gefährliches zuzulassen. Dünsbach war zu Beginn ein wenig zwingender, Torchancen kamen aber nicht zustande. Das 1:0 in der 30. Minute resultierte aus einem langen Befreiungsschlag der Gäste. Johannes Müller gewann das Kopfballduell im Mittelfeld und Christoph Müller steckte den Ball perfekt auf den eingelaufenen Nico Riedel durch, der sich die Chance nicht nehmen ließ. So ging es mit dem 1:0 in die Halbzeit.

Nach der Pause versuchte Mulfingen schnell die Entscheidung zu finden, Dünsbach stand hoch und versuchte früh zu stören. Das 2:0 fiel nach einer von D. Kempf auf den langen Pfosten geschlagenen Ecke, Michael Haag legte per Kopf nach innen und C. Bauer nickte ein. Im Anschluss versuchte Dünsbach nochmal alles, Mulfingen konzentrierte sich aufs verteidigen und kontern, leider kam kein Treffer zustande. Das 2:1 dann nach einer Ecke, Guttknecht reagierte beim Nachschuss von Heynold am schnellsten und verwandelte aus abseitsverdächtiger Position. Marian Riegler erzielte dann nach seiner Einwechslung mit einem direkt verwandelten Freistoß den 3:1-Führungstreffer. Das 3:2 wiederum durch Guttknecht aus abseitsverdächtiger Position war nur Érgebniskosmetik. Alles in allem hat sich der SVM diese drei Punkte durch eine gute kämpferische und läuferische Arbeit verdient und bleibt weiterhin in einer guten Ausgangssituation im spannenden Abstiegskampf.

Michelfeld – Neuenstein 1:1

Tore: 1:0 (20.) Stefan Hessenauer, 1:1 (25.) Raphael Blömer.

Die erste Aktion im Spiel hatte Michelfeld, dem Freistoß von Schmieg stand jedoch der Pfosten im Weg. Auch in der Anfangsphase wurde ein vielversprechender Schuss von einem Neuensteiner Akteur im Strafraum geblockt. Michelfeld hatte zuerst mehr vom Spiel, musste aber in der 20. Minute das 0:1 hinnehmen. Stefan Hessenauer traf sehenswert aus 20 Metern. Nur fünf Minuten später schloss Efdal Balaban einen schönen Angriff über Schacher, den Raphael Blömer direkt verlängerte, zum 1:1 ab.

In einer mitunter hektischen zweiten Hälfte traf Raphal Blömer in der 58. Minute erneut den Pfosten. Balaban war zu überrascht und konnte den Abpraller nicht verwerten. Beide Mannschaften, die spielerisch etwa gleichwertig waren, konnten keine Treffer mehr erzielen, sodass es schlussendlich beim gerechten Remis blieb. Für den TSV Michelfeld ist dieser Punkt im Abstiegskampf jedoch zu wenig.

Wachbach – Untermünkheim 2:1

Tore: 0:1 (39.) Simon Trumpp, 1:1 (63.) Vasile Jambu , 2:1 (88.) Felix Gutsche. – Schiedsrichter: Julian Fechtner (Widdern). – Zuschauer: 150.

Bei bestem Fußballwetter begrüßte die stark ersatzgeschwächte Heimelf die Gäste aus Untermünkheim zum vierten Spiel innerhalb von zehn Tagen! Die Gäste versuchten von Beginn an mit Offensivpressing den Spielaufbau des SV Wachbach zu stören. Nach 16 Spielminuten legte Gerner überlegt auf den freistehenden Thomas in den 16-Meterraum, doch dessen Zuspiel in die Mitte entschärfte Torhüter Büllingen. Kurz darauf hatte die Tura die erste Großchance, als Stürmer Courage im eins gegen eins am SVW-Keeper scheiterte. Wachbach hatte zwar mehr Ballbesitz, die Gäste jedoch im ersten Durchgang die besseren Möglichkeiten. So strich in der 24. Spielminute ein Schuss aus 16 Metern von Vural nur knapp rechts am Tor vorbei.

Im Anschluss spielte der starke Kißling einen tollen Pass auf den eingelaufenen Torjäger Gutsche, der Turas Keeper umkurvte, doch aus spitzem Winkel knapp über das Tor schoss. Untermünkheim machte es in der 40. Spielminute besser: Nach einem lang gespielten Ball auf Trumpp, der in aussichtsreicher Position stand, war die SVW-Abwehr nicht gut postiert. Trumpp ließ Hadamek keine Chance lies und verwandelte zum 0:1.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der SVW große Moral, obwohl die Beine bei den einen oder anderen Spielern nach der Partie am Freitag sehr schwer waren. Die erste Möglichkeit zum Ausgleich bot sich Kißling, als dieser von Gerner per Eckball angespielt wurde, doch der Abschluss war noch zu ungenau. Nur wenige Sekunden später fasste sich wiederum Kißling ein Herz und zog mit einem satten Schuss aus 25 Metern ab. Turas guter Keeper Büllingen fischte mit einer tollen Parade den Ball aus dem rechten Torwinkel. Nun machte die Tura zu wenig nach vorne und in der 63. Spielminute bediente Kißling mit viel Übersicht Jambu, der den Ball gekonnt über den Gästekeeper zum mittlerweile verdienten Ausgleichstreffer lupfte.

Wachbach wollte nun den Sieg erzwingen. Der kurz zuvor eingewechselte Hofmann brachte viel Schwung ins Spiel und legte einen Ball mustergültig in die Schnittstelle der Gästeabwehr. Gutsche erlief den Ball und schloss in gewohnter Torjägermanier zum umjubelten Führungstreffer ein. Die Gäste bäumten sich nochmal gegen die drohende Niederlage auf und hatten in der Nachspielzeit die große Möglichkeit zum Ausgleich, doch der Abschluss von Wilhelm strich knapp über den Querbalken. Am Ende siegt der SVW mit großer Moral unter der souveränen Spielleitung von Schiedsrichter Fechtner aus Widdern.

Altenmünster – Obersontheim 0:4

Tore: 0:1 (22.) Edgar Wagner, 0:1 (42.) Niklas Häusinger, 0:3 (52.) Christian Wengert, 0:4 (83.) Michael Deininger. – Schiedsrichter: Rolf Schmidt (Fichtenberg). – Zuschauer: 70.

Der Favorit aus Obersontheim spielte clever und abgeklärt und machte zur rechten Zeit die Tore. Obersontheim war gleich gut im Spiel mit klarem Plan. Der VfR stand nach hinten ganz gut, war jedoch nach vorne ganz harmlos. Die Führung der Gäste ergab sich nach einem Freistoß aus fast 35 Metern. Freund und Feind irritierten den Torspieler und der Ball landete im langen Eck. Kurz vor der Pause dann die erste Möglichkeit für Grün-Weiß: Ein Schuss von Youngster Luka Saric traf nur den Pfosten. Im Gegenzug fiel noch vor der Pause das 2:0 für die Gäste, als Niklas Häusinger eine Ecke direkt verwandelte. Die zweite Hälfte begann mit einem Lattenknaller von Manuel Munz. Aber dann waren die Gäste wieder Herr im Ring. Nach einem Freistoß drückte Christian Wengert den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Den endgültigen Endstand markierte Michael Deiniger. Die VfR-Abwehr hatte direkt in seinen Fuß geklärt. Und so musste er nur noch trocken unter der Latte abschließen.

Bühlerzell – Sindringen/E. 0:2

Tore: 0:1 (17.) Fabio Roth, 0:2 (90.) Jonas Nöthe. – Schiedsrichter: Robin Hechler, Marco Zauner (TV Weiler/Rems/SRG Waiblingen). – Zuschauer: 162.

Die Trends beider Mannschaften halten an. Die Spielgemeinschaft aus dem Kochertal festigte ihren zweiten Tabellenplatz mit dem Sieg in Bühlerzell. Die Gastgeber dagegen befinden sich weiterhin in einer sportlichen Talsohle, stehen aber trotz der Niederlage weiterhin auf Platz sechs. Bei der gestrigen Partie in Bühlerzell musste Schiedsrichter Robin Hechler aus Weiler/Rems zur Pause verletzungsbedingt aufgeben.

Für ihn sprang der vereinsinterne und kurzfristig zur Verfügung stehende Marco Zauner ein. Sindringen/Ernsbach gelang im achten Spiel im oberen Bühlertal der dritte Sieg. Letztendlich nicht unverdient, da die Gäste zwei ihrer wenigen Chancen zu Toren nutzen konnten. Aber sie ließen den Gastgeber aber auch kaum eine Möglichkeit, sich in ihrem Offensivspiel gut in Szene zu setzen.

Fabio Roth war in der 17. Minute glänzend frei gespielt worden und hatte keine Probleme, per Flachschuss seine Farben in Führung zu bringen. Ansonsten wirkte das Spiel der Gäste vor der Pause sehr abgeklärt, sehr ballsicher, gut geordnet, in der Defensive gut stehend. Nach der Pause war Bühlerzell besser im Spiel. Die besseren Möglichkeiten hatte aber weiterhin die SGM. In der 77. Minute verhinderte Markus Weiss im Bühlerzeller Tor per Fußabwehr das 0:2 gegen den kurz zuvor eingewechselten Jonas Nöthe. Kurz vor Spielende machte dieser es dann besser. Nach einem Konter vom eigenen Strafraum aus über zwei Stationen traf er per Flachschuss zum 0:2.