Fußball

Bezirksliga Hohenlohe Sindringen-Ernsbach steht zurecht an der Tabellenspitze / Markelsheim/Elpersheim muss jetzt die ersten Punkte einfahren

Wachbach will weiter oben mitmischen

Archivartikel

Vier Spieltage sind absolviert, und mit der SG Sindringen-Ernsbach steht der Titelfavorit erwartungsgemäß und alleine mit der vollen Punktausbeute an der Tabellenspitze. Aufsteiger VfL Mainhadt hält weiter sehr gut mit und liegt mit zehn Punkten auf Platz zwei.

Dritter ist nun der SV Wachbach, der Hessental mit einem Kantersieg vom Platz gefegt hat und nun in Dünsbach gefordert ist. Nach dem ersten Punktgewinn der Saison geht die SGM Markelsheim/Elpersheim hoch motiviert in das Heimspiel gegen den Letzten TSV Braunsbach. Mulfingen kommt dagegen nicht so recht von der Stelle und hat zuletzt zweimal unentschieden gespielt.

TuRa Untermünkheim – VfL Mainhardt: Auch nach vier Spielen ist der TuRa Untermünkheim weiter sieglos. Immerhin wurde beim 1:1 in Mulfingen der erste Punkt geholt. TuRa bleibt Vorletzter und muss sich nun mit dem stark aufspielenden Neuling Mainhardt auseinandersetzen. Mainhardt musste sich nach drei Siegen in Bühlerzell erstmals mit einer Punkteteilung zufrieden geben, hinterließ dabei aber wieder einen starken Eindruck. Die Abwehr bleibt das Prunkstück – erst zwei Gegentore sprechen für sich.

SGM Markelsheim/Elpersheim – TSV Braunsbach: Nach drei teils knappen Niederlagen kehret die SGM Markelsheim/Elpersheim aus Ilshofen mit dem ersten Punkt zurück. Das tat gut und gibt der Mannschaft das Gefühl, mithalten zu können. „Das war wichtig und auch verdient“, sagt Trainer Marco Reuß. „Die Mannschaft hat die Dinge umgesetzt die ich von ihr gefordert habe. Und mit der Zeit kamen wir immer besser ins Spiel. Unterm Strich ein gerechtes Unentschieden.“ Nun kommt das Schlusslicht der Liga nach Elpersheim. Braunsbach wurde letzte Woche vom Tabellenführer zweistellig „abgestraft“. „Das wird aus meiner Sicht ein sehr schwieriges Spiel“, meint Reuß. „Sie wollen mit Sicherheit eine Reaktion aufgrund des Ergebnisses gegen Sindringen zeigen. Daher erwarte ich ein hart umkämpftes Spiel mit einem Gegner, der seinen Schwerpunkt auf die Defensive legt und kontern will. Wir müssen unsere Stärken auf den Platz bringen, um Punkte zu holen. Wenn nicht jeder seine Leistung bringt, wird es sehr schwer, das haben wir gegen Neuenstein gesehen.“ Im Kader hatte die SGM schon gegen Ilshofen einige wichtige Ausfälle, die aber „meiner Ansicht nach sehr gut kompensiert wurden“, so Reuß.

SG Sindringen-Ernsbach – VfR Altenmünster: Einen zweistelligen Sieg in der Bezirksliga – das gibt es nicht so oft. Die SG schlug in Braunsbach effizient zu und hat nun eine mit 21:1-Toren ausgezeichnete Trefferbilanz. Sie könnte durchaus mal wichtig werden. Gegen den VfR Altenmünster wird es nun nicht so leicht gehen, der VfR gewann die beiden letzten Begegnungen und scheint sich nach dem großen Umbruch gefangen zu haben. Ein Aufwärtstrend ist unverkennbar. Die SG will unbedingt die „Weiße Weste“ behalten.

TSV Dünsbach – SV Wachbach: Der 6:0-Heimsieg gegen Hessental fiel dem SV Wachbach relativ leicht. Mit der zweitbesten Tordifferenz und jetzt neun Punkten belegt der SV Wachbach den dritten Platz in der Tabelle. Dahinter lauern sieben Teams mit sieben und sechs Punkten. Der SV muss also weiter punkten, will er in der Spitzengruppe dabei bleiben. Trainer Arben Kaludra bewertet die Hessental-Partie so: „Gegen eine ersatzgeschwächte Hessentaler Mannschaft hat eine solide Leistung zu einem für unsere Verhältnisse hohen Sieg gereicht. Bei besserer Chancenverwertung hätten wir weitaus höher gewinnen können. Das Comeback von Benny Dörner hat uns spielerisch verbessert, und mit Gutsche und Scheidel sind auch torgefährliche Spieler wieder an Bord gewesen.“ Nach dem Pflichtsieg wartet nun eine schwere Auswärtsaufgabe in Dünsbach. In der vergangenen Saison hatte der SV dort Punkte liegenlassen. „Die haben uns am Ende gefehlt“, sagt Kaludra. „Mit Spielertrainer Naundorf hat Dünsbach einen Mann mit Verbandsliga-Erfahrung, und Stürmer Heynold ist einer der herausragenden Spieler der gesamten Liga. Um zu gewinnen, müssen wir diese Duelle für uns entscheiden.“

TSV Hessental – Spfr. Bühlerzell: Konnte Hessental in der ersten Hälfte in Wachbach noch gut mithalten, fiel die Mannschaft in Hälfte zwei regelrecht in sich zusammen. Mit den sechs Toren war der TSV noch gut bedient. Sollte gegen Bühlerzell, das zuhause gegen Aufsteiger Mainhardt auch nur ein Unentschieden erreichte, nichts Zählbares herauskommen, droht der Absturz in den Tabellenkeller.

TSV Obersontheim – SV Mulfingen: Auswärts zweimal verloren – zuhause zweimal gewonnen. Das ist derzeit die Bilanz des TSV Obersontheim, ein Mitfavorit auf die Meisterschaft. Mit diesen „Werten“ kann er im Titelrennen aber nicht mithalten. Was fehlt, ist die Konstanz. Gegen Mulfingen zuhause – da ist wieder mit einem Sieg zu rechnen. Denn die Gäste sind auch noch nicht konstant genug. Nach dem Auftaktsieg gab es in den folgenden Partien eine Niederlage und zuletzt zwei Unentschieden für Mulfingen.

SGM Niedernhall/Weißbach – TSV Neuenstein: In Obersontheim holte sich die SGM Niedernhall/Weißbach die erste Saisonniederlage ab. Damit rutschte die SGM auf Rang fünf ab und liegt fünf Punkte hinter dem Tabellenführer. Neuenstein kam trotz guter Tormöglichkeiten gegen Michelfeld nur zu einem Remis, es war das erste in der Saison. Für beide geht es nun darum, sich im Mittelfeld festzusetzen, wozu ein Dreier benötigt wird. Neuenstein gewann beide bisherigen Auswärtsspiele.

TSV Michelfeld – TSV Ilshofen II: Der TSV Michelfeld ist seit drei Spielen ungeschlagen. Man merkt deutlich, dass sich die Mannschaft dank der hochkarätigen Neuzugänge stabilisiert hat. Gegner Ilshofen II ist dagegen noch sieglos, wie auch drei weitere Teams in der Liga. Die Umstellung von der Kreisliga zur Bezirksliga ist noch nicht so richtig geglückt.