Fußball

Kreisklasse A Tauberbischofsheim Spitzenreiter SG Reicholzheim/Dörlesberg weiß, was ihn in Pülfringen erwartet / Gerchsheim kommt zum Verfolgerduell nach Wenkheim

Wahrt die SG Welzbachtal ihren Heimnimbus?

Dritter gegen Erster, Zweiter gegen Sechster - in der Fußball-Kreisklasse A treffen am Sonntag die heißesten Kandidaten auf die lukrativen Plätze in direkten Duellen aufeinander.

Dass man im Gerchsheimer Sturmwirbel ganz schön zerzaust werden kann, hat schon der FC Eichel (1:6) erfahren und zuletzt bekam es auch der SV Pülfringen (0:6) zu spüren. Der SVP wird sich "geschüttelt haben" und geht mit dem Wissen um seine Heimstärke in das Spitzenspiel gegen die SG Reicholzheim/Dörlesberg. Im Vorjahr stand am Ende dieses Aufeinandertreffens ein 5:3-Erfolg - für Pülfringen. Der Spitzenreiter, zuletzt spielfrei, weiß allerdings, dass er in den nächsten Spielen den Abstand zu den Verfolgern vergrößern kann. Nach dem Spiel in Pülfringen folgt die Heimaufgabe gegen die SG Welzbachtal.

Die SG Welzbachtal verpasste am Sonntag den Sprung an die Tabellenspitze, weil sie beim FC Eichel nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus kam. Was nicht ist, kann aber noch werden. Nun gilt die Konzentration erst einmal der schweren Aufgabe gegen den TSV Gerchsheim, der sich - mit einem Spiel im Rückstand - derzeit noch in Lauerstellung befindet. Mit den jüngsten, bereits erwähnten Erfolgen auf eigenem Platz gab es aber schon mehrere Kampfansagen in Richtung der Konkurrenten um die Spitzenplätze. Auswärts lief es allerdings beim TSV noch nicht nach Wunsch. Mit einem Sieg bei der bisher zu Hause ungeschlagenen SG könnte Gerchsheim nach Punkten mit dem Kontrahenten gleichziehen.

"Weiterkämpfen und nicht aufgeben" lautet das Motto beim TSV Assamstadt II, der noch punktlos ist. Bei nur vier erzielten Treffern ist auch klar, wo der Schuh am meisten drückt. Am Sonntag muss das Tabellen-Schlusslicht nun zur SG Kembach/Höhefeld. Der Aufsteiger hat sich von seiner kleinen Durststrecke im September (drei Spiele ohne "Dreier") inzwischen erholt und feierte zuletzt zwei Siege in Folge. Damit steht die SG mit zehn Punkten exakt in der Mitte der Tabelle, inzwischen wieder mit Blick in die obere Hälfte.

Die neu formierte SG Rauenberg/Boxtal rollt derzeit das Feld von hinten auf. Mit drei Siegen in Folge ging es in den vergangenen Wochen vom letzten Platz hinauf auf Rang 5 - und der muss noch nicht das "Ende der Fahnenstange" bedeuten. Ins Heimspiel gegen die SG Tauberbischofsheim II/Hochhausen geht die Mannschaft von Trainer Tobias Sommer-Bucher jedenfalls als klarer Favorit. Die beiden jüngsten, jeweils knappen Niederlagen (1:2 gegen Kembach, 3:4 in Boxberg) zeigen aber, dass die Mannschaft von Trainer Anthony Stein jeweils bis zum Schluss fightet.

Einer Wundertüte gleich absolviert Kreisliga-Absteiger SV Viktoria Wertheim II bisher die Saison 2017/2018. Auswärts hat die Mannschaft von Trainer Holger Horn noch nichts gerissen - drei Spiele, null Punkte. Beim Tabellennachbarn SG Wittighausen/Zimmern unternimmt die Landesliga-Reserve einen erneuten Anlauf, endlich auch mal auswärts zu punkten. Das könnte dieses Mal auch hinhauen, denn die Gastgeber haben von drei Heimauftritten erst einen mit einem Dreier abgeschlossen.

Der VfB Boxberg/Wölchingen hat sich in der Tabelle der Kreisklasse A mit mittlerweile 13 Punkten bis auf Platz 4 hochgearbeitet. Das ist enorm, wenn man bedenkt, dass der VfB am Ende der ersten Halbserie der vorigen Saison gerade mal elf Zähler gesammelt hatte. Im Heimspiel gegen den FC Eichel hat sich das Team von Trainer Rainer Golda den nächsten Dreier vorgenommen. Der FCE hat nach zuvor drei Niederlagen in Serie wieder mal, wenn auch etwas glücklich, einen Punkt ergattert. Mit der gegen die SG Welzbachtal gezeigten kämpferischen Einstellung könnte es aber auch in Boxberg zu einem Zähler reichen. uwb