Fußball

Verbandsliga Württemberg Große Personalsorgen begleiten den FSV Hollenbach auch zum Spiel in Pfullingen / Ähnliche Bilanz

Wenninger weiß: „Müssen alles gewinnen“

Archivartikel

Verloren ist noch nichts. Doch es ist im Aufstiegskampf deutlich schwerer geworden für den Verbandsligisten FSV Hollenbach. „Die zwei Mannschaften müssen patzen und wir alles gewinnen“, stellt Trainer Marcus Wenninger die Ausgangslage vor dem Spiel am Samstag um 15.30 Uhr beim VfL Pfullingen dar.

„Da holt man aus drei Spielen nur einen Punkt und ist trotzdem nur zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt“, stellte Wenninger fast schon verwundert fest. „In unserer Situation, bei der Konstellation sollten wir trotzdem nicht auf die ersten beiden Plätze schauen.“ In der vergangenen Saison hatte Verletzungspech einen großen Anteil am Abstieg aus der Oberliga, jetzt scheint die Personalsituation den Wiederaufstieg zu verhindern. Denn es sind vor allem potenzielle Stammspieler und Leistungsträger, die jetzt schon seit mehreren Wochen fehlen und teilweise auch bis zum Saisonende nicht mehr zurückkehren. Beim 2:3 gegen Neckarrems waren es sieben Ausfälle plus einige angeschlagene Spieler, die sich durchbeißen mussten. Das können die Hollenbacher eben nur kurzfristig kompensieren, aber nicht über einen größeren Zeitraum. Auch da hat der TSV Ilshofen durch den großen Kader im Saisonendspurt durchaus Vorteile.

Nun geht es für den FSV zur nächsten Mannschaft, die im Abstiegskampf steckt. Der VfL Pfullingen ist Drittletzter mit 27 Punkten und steht damit ebenfalls unter Druck. Die Rückrundenbilanz der beiden Teams ist ähnlich. Hollenbach holte 13 Punkte, Pfullingen zwölf. Und beide haben ein Plus von zwei Toren – aber eben nur die Rückrunde isoliert betrachtet. Zuletzt spielten die Pfullinger bei der SKV Rutesheim 0:0.

Nzuzis Abschied wahrscheinlich

Beim FSV Hollenbach wurden inzwischen weitere Personalentscheidungen für die nächste Saison getroffen. Stürmer Fabian Czaker und Winterneuzugang Jan Ruven Schieferdecker bleiben beim FSV. Als Neuzugang steht bislang nur Torben Götz (VfR Gommersdorf) fest. Da wird sich wohl noch etwas tun. Denn neben den beiden Routiniers Sebastian Walz und Nico Nierichlo, die ihren Abschied zum Saisonende schon länger bekannt gaben, zeichnet sich laut Manager Karl-Heinz Sprügel auch der Abschied von Boris Nzuzi ab. Nachdem es schon im Winter kräftig Aderlass gab und jetzt Schwierigkeiten durch die Personalsituation deutlich werden, sind Verstärkungen dringend nötig.