Fußball

Verbandsliga Württemberg Der FSV Hollenbach ist wieder voll in den Kampf um den Relegationsplatz involviert / Dörner fehlt, Hofmann fraglich

Wer für den Trainer jetzt fehl am Platz ist

Archivartikel

So schnell kann es dann doch gehen: Die Sporfreunde Dorfmerkingen haben in den vergangenen beiden Wochen einen großen Schritt in Richtung Verbandsliga-Meisterschaft gemacht. Der Spitzenreiter gewann seine beiden Spiele, während die Konkurrenten SKV Rutesheim und FSV Hollenbach immer wieder patzten. Nach der Niederlage gegen Leinfelden-Echterdingen waren die FSV-Hoffnungen, noch in den Aufstiegskampf einzugreifen, stark gesunken – sechs Punkte betrug der Rückstand auf das Führungsduo. Dann kassierten die Rutesheimer zwei Niederlagen in Folge. Nun ist für den FSV wieder alles möglich.

„Wir wollen in Lauerstellung bleiben und weiter nach uns schauen“, sagt Kleinschrodt. „Aber dann müssen wir mehr investieren.“ Und zwar schon am Samstag um 15.30 Uhr im Heimspiel gegen den VfB Neckarrems. „Es kommt eine Mannschaft, die von einigen Trainern weiter vorne erwartet wurde, als sie steht“, sagt Kleinschrodt. Der VfB rangiert im abstiegsgefährdeten Bereich. Nach starkem Start ist Neckarrems abgefallen. Zuletzt blieb Neckarrems mit zwei Unentschieden und einem Sieg drei Spiele ungeschlagen. „Das freut mich auch für deren Trainer Markus Koch, mit dem ich mich gut verstehe“, sagt Kleinschrodt. „Ich hoffe auch, dass die drinbleiben, aber die nötigen Punkte dafür müssen sie gegen andere holen.“ Der FSV-Trainer erwartet spielstarke Gäste.

„Nicht genug investiert“

Er hofft von seinem Team eine Leistungssteigerung im Vergleich zur zweiten Halbzeit gegen Nagold zu sehen. „Da hat die Mannschaft nicht mehr genug investiert“, sagt Kleinschrodt. Er versuchte zwar vom Spielfeldrand aus so viel Einfluss wie möglich zu nehmen, doch es kam beim Team nicht an. „Vielleicht hätte ich einen Mittelfeldspieler nach vorne ziehen müssen, um mehr Druck auf deren Abwehr auszuüben und die Bälle besser festzumachen“, sagt Kleinschrodt. In der Schlussminute kassierte sein Team den 1:1-Ausgleich. Nun nimmt er seine Spieler in die Pflicht. „Es sind noch fünf Spiele. Da muss man alles geben, wer sich da nicht voll reinhängt, ist fehl am Platz“, sagt Kleinschrodt. Bis auf Robin Dörner (Muskelfaserriss) und Manuel Hofmann (krank), dessen Einsatz noch fraglich ist, haben die Hollenbacher alle Spieler an Bord.