Fußball

Fußball SpG Beckstein/Königshofen II gewinntn Relegationsspiel in Uissigheim gegen SpG Boxtal II/Mondfeld mit 3:0

„Winzer“ nutzen ihre Chancen

SpG Boxtal II/Mondfeld – SpG Beckstein/Königshofen II

Boxtal II/Mondfeld: Leischner, Weigand (76. Arlt), N. Spielvogel (82. L. Spielvogel), Haberkorn, F. Häfner, Berberich, Bahr, Schönig, Theis (47. Döbert), M. Häfner (53. Ebeling), Scholz. Beckstein/Königshofen II: Weber, Orlik, Groß, Lutz, Sack, St. Walz, P. Walz (43. N. Oehm), Gudelj, Holzner, Funke, Plath. Tore: 0:1 (57.) Kevin Lutz, 0:2 (72.) Lukas Sack, 0:3 (86.) Mario Gudelj. – Rote Karte: Nicolas Funke (66./Beckst./Notbremse). – Gelb-rote Karte: Swen Scholz (83./Boxt.). – Schiedsrichter: Alexander Drach (Gamburg). – Zuschauer: 305 (in Uissigheim).

Die SpG Beckstein/Königshofen hat ihre Chance beim Schopf gepackt. Durch einen 3:0-Sieg im Relegationsspiel in Uissigheim gegen die SpG Boxtal/Mondfeld sicherte sich der Vizemeister der Kreisklasse C1 den Aufstieg in die Kreisklasse B. Das Team von Boxtal II/Mondfeld muss dagegen absteigen.

Der Sieg der „Winzer“ war insgesamt verdient, fiel am Ende aber etwas zu hoch aus. Das im Durchschnitt um vier Jahre jüngere Team punktete vor allem mit Schnelligkeit. Dem hatte die SpG Boxtal/Mondfeld, die einige „alte Haudegen“ in ihren Reihen hatte, viel Erfahrung entgegen zu setzen, doch das reichte an diesem Abend nicht aus. Allerdings wurde das Team am Ende doch deutlich unter Wert geschlagen.

Nach der Becksteiner Führung folgte die spannendste Phase der Partie. Zunächst sah Becksteins Funke nach einer „unglücklichen“ Notbremse die Rote Karte – eine vertretbare Entscheidung. Wenig später erzielte Boxtal nach einem direkt verwandelten Freistoß den vermeintlichen Ausgleich, doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseitsposition – das war ein ganz enges Ding. Nach einem Fehler in der Boxtaler Hintermannschaft und dem daraus resultierenden 2:0 war dann die Vorentscheidung gefallen. Boxtal mühte sich zwar noch, kam aber nicht mehr zurück.

Jany Schneider, Trainer des Aufsteigers, war natürlich mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden. „Wir haben den Kampf angenommen. Und nach der Pause haben wir dann auch noch die zweite Luft bekommen. Das hat den Ausschlag gegeben.“

Schon nach dem „Halbfinalsieg“ gegen Türkgücü Wertheim II habe er gespürt, dass sich das Team jetzt nicht mehr aufhalten lasse. „Wir waren die Mannschaft, die den Sieg mehr wollte. Das hat man heute ganz genau gemerkt.“