Fußball

Fußball, Verbandsliga „Endspiel“ für die Spvgg. Neckarelz

„Wir wissen um unsere Chance“

Archivartikel

Ein echtes „Endspiel“ steht für die Spvgg. Neckarelz am letzten Spieltag der Verbandsliga Nordbaden auf dem Programm: Mit einem Heimerfolg gegen den VfB Eppingen (Sonntag, 17 Uhr), könnten die „Rot-Schwarzen“ sogar noch den direkten Klassenerhalt perfekt machen. Denn der Rückstand auf einen direkten Nichtabstiegsplatz beträgt nach den zurückliegenden Ergebnissen der Konkurrenz nur noch einen Zähler.

Auch deshalb glaubt man in Neckarelz noch an die direkte Rettung. Auch wenn Co-Trainer Alain Djuvelek betont: „Wir wissen um unsere Chance, brauchen aber natürlich auch etwas Glück mit den Ergebnissen der anderen Mannschaften.“ Dabei kommt mit dem VfB Eppingen eine Mannschaft ins Elzstadion, die nur eines der letzten fünf Verbandsligaspiele für sich entschieden hat. Zuletzt verlor der VfB gegen den designierte Meister FC Germania Friedrichstal mit 1:3.

Unterdessen gab die Spvgg. bekannt, dass Alain Djuvelek den Verein verlässt und zur Saison 2018/19 neuer Trainer bei der SG Hemsbach wird. Der 39-Jährige tritt damit die Nachfolge von Giuliano Tondo an, den es zum VfR Mannheim zieht.

Djuvelek ist im Fußball-Kreis Mannheim kein Unbekannter. Momentan steht er noch bei der Spvgg. Neckarelz unter Vertrag, wo er als Co-Trainer arbeitet. Die SG Hemsbach kämpft aktuell in der Kreisliga Mannheim um den Aufstieg in die Landeliga Rhein-Neckar.

„Die zwei Jahre in Neckarelz haben mir sehr viel Spaß gemacht. Am Ende war einfach auch ausschlaggebend, dass die Entfernung von Mannheim nach Neckarelz sehr groß ist. Fünf bis sechs Stunden sind da immer drauf gegangen, und da ich jetzt seit sechs Wochen Vater einer kleinen Tochter bin, ist es mir wichtig, dass ich auch mit ihr mehr Zeit verbringen kann. Aber ich wollte natürlich auch meiner Leidenschaft als Trainer weiter nachgehen. Und das kann ich nun in Hemsbach.“