Fußball

Kurzinterview Antonio Iannello steht Rede und Antwort

„Zeit für die Zugänge“

Vor ziemlich genau einem Jahr hat Antonio Iannello das Traineramt beim SV Neunkirchen übernommen. Vor dem Heimspiel gegen Waldbrunn sprachen wir mit ihm.

Herr Iannello, Sie haben den SVN in der vorigen Saison vom letzten auf den zwölften Platz geführt. Haben Sie sich die Aufgabe in diesem Spieljahr leichter vorgestellt?

Antonio Iannello: Ja, die Rückrunde war in der Tat überragend. Mir war klar, dass es schwer zu wiederholen ist. Wir haben mit Ali Köklü und Phileas Hauk zwei enorm wichtige Spieler verloren. Die Zugänge hingegen kamen allesamt aus unteren Spielklassen und benötigen dementsprechend Zeit, um in der Landesliga anzukommen. Deshalb war mir und den Verantwortlichen schon bewusst, dass es ähnlich schwer werden kann.

Welche Landesligisten sehen Sie mit Neunkirchen im Kampf um den Klassenerhalt auf Augenhöhe?

Iannello: Abgesehen von den aktuell ersten vier Mannschaften kann jeder jeden schlagen. Deshalb kann jeder dieser Mannschaften unten reinrutschen. Für uns wird es bis zum Ende um den Klassenerhalt gehen, das ist sicher.

Welche sportlichen Ziele haben Sie mit dem SVN bis zur Winterpause?

Iannello: Ein Ziel wäre natürlich, mal den kompletten Kader zur Verfügung zu haben. Das hatten wir bisher seit der Sommer-Vorbereitung nicht. Ansonsten ist das Ziel klar: Bis zur Winterpause jeden möglichen Punkt mitnehmen.

Wie kann es gelingen, gegen den FSV Waldbrunn die Durststrecke zu beenden?

Iannello: Wir haben zuletzt in Gommersdorf unser bestes Spiel bisher gemacht. Da war eine Wahnsinns-Leidenschaft in unserem Spiel, und deshalb wäre ein Punkt nicht ganz unverdient gewesen. Diesen Einsatz und diese Leidenschaft benötigen wir in jedem Spiel, um zu bestehen, so auch gegen Waldbrunn – eine sehr gute und eingespielte Mannschaft mit einem tollen Lauf im Moment. Das wird sehr schwer, keine Frage. Sollte uns eine Leistung wie zuletzt gelingen, sind wir aber nicht ganz chancenlos. ferö/Bild: Herrmann