Fußball

Fußball Beim Pokalspiel zwischen dem SV Osterburken und dem Karlsruher SC gewinnen beide Trainer positive Erkenntnisse

Zufriedene Gesichter auf beiden Seiten

Osterburken – Karlsruher SC 1:9

Osterburken: Niklas, Baumgart (46. Eleret), Mench (60. Frey), Németh (46. Eckel), Hettinger, Titarenko, Bender, D. Gutenberg (46. M. Gutenberg), Arndt, Merz, Siegfried. Karlsruhe: Müller, Camoglu, Stoll, Lorenz (65. Thiede), Röser (46. Batmaz), Sané (46. Stroh-Engel), Kircher, Kobald, Hanek, Fink, Choi (65. Muslija)

Tore: 0:1 (5.) Marc Lorenz, 0:2 (9.) Saliou Sané, 0:3 (11.) Saliou Sané, 0:4 (14.) Kyoung Rok Choi, 0:5 (15.) Saliou Sané. 0:6 (30.) Kyoung Rok Choi, 0:7 (44.) Kyoung Rok Choi 0:8 (45.) Burak Camoglu, 0:9 (77.) Martin Stoll (Foulelfmeter), 1:9 (79.) Tim Siegfried. Schiedsrichter: Tobias Fritsch (Mainz). Zuschauer: 1200.

0:8 zur Pause, das ist schon eine richtige Packung. Und dennoch war Osterburkens Trainer Jürgen Wöppel nach dem Schlusspfiff im Pokalspiel gegen den Karlsruher SC (wir berichteten bereits in unserer gestrigen Ausgabe) irgendwie zufrieden. „Zumindest in der zweiten Hälfte war unsere Leistung richtig gut. Darauf kann man aufbauen.“

Die erste Hälfte hatte ihm dagegen weniger Freude bereitet: „Einen Unterschied von vier Spielklassen kann man nicht wegleugnen. Das sind Welten. In der Anfangsphase ging uns alles viel zu schnell.“ Lob für die zweite Hälfte gab es auch von KSC-Trainer Alois Schwartz: „Nach der Pause hat Osterburken immerhin ein 1:1 erreicht. Das ist für einen Landesligisten doch ein schöner Achtungserfolg.“ Für das Nachlassen seines Teams hatte Schwartz übrigens schnell einen Grund gefunden: „Das Wetter war zu gut.“

Glückliche Gesichter sah man nach Spielschluss auch bei den Funktionären des SV Osterburken. Die Organisation hatte reibungslos geklappt. Und wahrscheinlich wird nach dem „Spiel des Jahres“ auch noch der eine oder andere Euro übrig bleiben. „Wir waren mit dem Zuschauerzuspruch trotz der tropischen Temperaturen sehr zufrieden“, so SVO-Pressewart Edgar Wagner gestern gegenüber unserer Redaktion. ptt