Fußball

Landesliga Odenwald Eintracht Walldürn holt im so wichtigen Spiel um den Klassenerhalt gegen Tauberbischofsheim in Unterzahl einen Rückstand zum 1:1 auf

Zumindest moralischer Sieger

Walldürn – Tauberbischofsh. 1:1

Walldürn: K. Fischer, Kreis (86. Bernhardt), Paffen, Schmitt, Kuhn, Kaiser (69. Grullini), R. Haun (67. Schüler), Berberich, Fritsch, Fischer B., Leis.

Tauberbischofsheim: Bier, Shynkevich, Rodemers, Kunter, Kircher (86. Stockmeister), Miller (64. Schrank), Wolter (77. Gimbel), Schmitt, Berberich (71. Freundschig), Greco, Seethaler.

Tore: 0:1 (30.) M.Wolter, 1:1 (72.) M. Schüler. – Rote Karte: Torwart K. Fischer (55). – Schiedsrichter: Fabian Ebert (Edingen-Neckarhausen). – Zuschauer: 90.

Die Eintracht, anfangs gut im Spiel, kam so nach 25 Minuten „ins Schwimmen“ und nacheinander hatte der TSV drei gute Tormöglichkeiten, die der sehr gute Torsteher der Platzherren, K. Fischer, reaktionsschnell vereitelte. Nach einem katastrophalen Rückpass in den eigenen Strafraum schaltete J. Wolter blitzschnell und vollendete zum 1:0.

Gäste besser

Die Gäste waren bis zum Wechsel die bessere Mannschaft, und die Platzherren hatten im Spiel nach vorne kaum etwas zu bieten.

Die zweite Hälfte hatte kaum begonnen, da brachte die Eintracht wiederum durch einen schlimmen Rückpass ihren Torwart Fischer in Zugzwang – er foulte den durchgebrochenen Stürmer vor dem Strafraum und der Schiedsrichter stellte den Schlussmann vom Platz. Der Feldspieler M. Paffen musste zwischen die Pfosten.

Feldspieler im Tor

Die Walldürner rissen sich ein bisschen zusammen und kamen wenigstens zu gelegentlichen Gegenstößen in der Folge, aber der TSV blieb weiter am Drücker. Als Wolter vor dem Tor freigespielt wurde, zeichnete sich der Ersatztorhüter aus und wurde dabei noch leicht verletzt. Nachdem sich P. Leis auf Außen schön durchgesetzt hatte, verwertete M. Schüler aus kurzer Distanz dessen Flanke zum 1:1.

Durch die kämpferische Leistung in Unterzahl hat sich die Eintracht diesen Punkt noch verdient. Allerdings hätten die Tauberaner ob der vielen Torchancen vorher schon alles klar machen müssen.