Großrinderfeld

Spatenstich Nach 18 Jahren wurde die Planung nun in die Tat ungesetzt

Acht weitere Bauplätze entstehen

Ein neues Baugebiet entsteht in Ilmspan. Nun war Spatenstich für das Areal, das bereits im Jahr 2000 entstehen sollte.

Ilmspan. Eigentlich könnten die Häuser im Bereich „Würzburger Weg“ schon längst stehen. Denn bereits ab dem Jahr 2000 hätte ein neues Baugebiet in Ilmspan im Würzburger Weg entstehen sollen. Solange existiert schon der Bebauungsplan.

Damals fing man etwas unterhalb mit der Erschließung eines ersten Bauabschnitts an. Aber weil es auf der landwirtschaftlich genutzten Fläche noch Pachtverträge mit einem Landwirt gab, wurde die Verbindung zum neuen Baugebiet nie hergestellt. Erst jetzt wird das nachgeholt.

Man wolle damit signalisieren, dass es auch für Ilmspan eine Zukunft gibt, wurde beim offiziellen Spatenstich deutlich. Der Trend, sich auf dem Land niederzulassen, hält an. Und so sei das Gelände in Ilmspan geradezu prädestiniert für den Neubau von Eigenheimen für junge Familien.

Auf einer Nettofläche von 5822 Quadratmetern entstehen acht Bauplätze. Hinzu kommen noch die Zuführungsstraßen und Grünflächen. Planer Ludwig Ohnhaus hatte die Pläne nochmals überarbeitet und an die heutige Zeit angepasst. Er hatte auch schon vor rund 20 Jahren die Planung übernommen.

Ortsvorsteher Hubert Kraus nannte beim Spatenstich die Vorzüge des Lebens in Ilmspan. Er war froh, „dass es jetzt endlich losgeht“. Der Ortschaftsrat war beim Spatenstich fast vollständig anwesend, ebenso wie die Nachbarn, die in den kommenden Monaten einiges an Lärm und Staub aushalten müssen. Doch das mache ihnen nichts aus, bekämen sie doch in Kürze neue Nachbarn, die man gerne ins Dorfleben integrieren möchte.

Bürgermeisterin Anette Schmidt sprach von einer „attraktiven und landschaftlich schönen Lage“ des Neubaugebietes. Schließlich könne man fast überall ins Tal und bis nach Schönfeld schauen. In Ilmspan sei das Neubaugebiet lange ersehnt worden, so die Bürgermeisterin, die beim Spatenstich fleißig mit anpackte. Neben Mitarbeitern der ausführenden Firma Boller Bau waren auch Vertreter des Energieversorgers und des Bauamtes anwesend, um dem Neubaugebiet die Ehre zu erweisen.

Zur Anbindung an das restliche Ortsgebiet wird der Gehweg auf einer Länge von 40 Metern ebenfalls neu gebaut. Somit kann man gefahrlos in ganz kurzer Zeit vom Neubaugebiet in den Altort mit seinen sozialen Bauten wie Bürgerhaus, Kindergarten oder Kirche gelangen.

Die Bauarbeiten werden sich bis zur Sommerpause hinziehen. Dann wird das Gelände nochmals vermessen und in Parzellen eingeteilt. Danach steht einem Verkauf der Grundstücke nichts mehr im Wege. Es sind bereits mehrere Kaufinteressenten da, berichtete Bürgermeisterin Schmidt. Mit einem Baubeginn kann dann Anfang 2020 gerechnet werden.

Sie und der Ortschaftsrat hoffen darauf, dass alle Bauplätze im kleinsten Ortsteil der Kommune schnell abgegeben werden können und sich Neubürger in Ilmspan ansiedeln.