Großrinderfeld

Besuch Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch war zum Informationsaustausch zu Gast bei Endres Ei

Familienunternehmen das Rückgrat des heimischen Wohlstands

Großrinderfeld.Auf Einladung des Landtagsabgeordneten des Main-Tauber-Kreises, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, besuchte die Staatssekretärin des Ministeriums für ländlichen Raum, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, den Betrieb von Agnes und Christian Endres in Großrinderfeld.

Vor Ort machte sie sich zusammen mit den Eigentümern und Bürgermeisterin Anette Schmidt einen persönlichen Eindruck des Familienunternehmens.

Auf dem Programm stand dabei ein gemeinsamer Rundgang durch die Räume des Betriebs, der in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen ist.

Prof. Dr. Reinhart stellte heraus, dass die Familie Endres bereits seit 1997 regionale Vermarktung betreibt und somit Produktion mit Region vereint. „Es ist mir eines der wichtigsten Anliegen der Politik für den ländlichen Raum, dass besonders nachhaltig wirtschaftende Familienbetriebe, wie die Firma Endres Ei, gefördert werden, um die Arbeitsplätze auch zukünftig in der Region zu halten“, so Reinhart.

Die Besichtigung der Eierfärberei, in der derzeit „Brotzeiteier“ produziert werden, gehörten genauso zum Besichtigungsprogramm wie die im Februar neu installierte Eiersortiermaschine, welche auch mit Fördermitteln des Landes beschafft wurde, worauf die Staatssekretärin hinwies. Gurr-Hirsch zeigte sich begeistert von den modernen, zeitgemäßen Abläufen auf dem Hof und überzeugte sich, dass Endres Ei einer der modernsten Betriebe in Süddeutschland in dieser Branche ist. Auch die hohen Hygienestandards der Lebensmittelproduktion würden hier problemlos erfüllt. Ebenfalls lobten Gurr-Hirsch und Prof. Reinhart das Engagement der Familie, dass es Betriebsführungen extra für Kinder gebe. „Nur im echten Familienbetrieb kann Regionalität auch dem Verbraucher nahegebracht werden“, merkte Prof. Reinhart an.

Bürgermeisterin Anette Schmitt stellte heraus, dass Familie Endres mit rund 36 Mitarbeitern auch zu den bedeutendsten Arbeitgeber in Großrinderfeld gehöre. Familienunternehmen seien gerade im ländlichen Raum das Rückgrat des heimischen Wohlstands, dessen Wertschöpfung deutlich zur Attraktivität der Region beitrage.

Nach dem Informationsaustausch lobte Gurr-Hirsch insbesondere Agnes Endres für die Gestaltung des Betriebes. Man achte auch nach dem Wachstum der vergangenen Jahre sehr darauf, dass viele Aufgaben aus einer Hand kommen könnten, wie es in einem echten Familienbetrieb üblich sei. „Was Sie hier geschaffen haben, ist ein hervorragendes Beispiel für Entwicklung von ländlichen Raum. Man kann in dem liebevoll gestalteten Innenhof, der Showküche und allen Gebäuden ständig Neues entdecken. Nur mit viel Liebe zum Detail kann man eine Innerortslage so attraktiv aufwerten.“

MdL Reinhart betonte: „Besonders die regionale Lebensmittelproduktion und Verarbeitung bietet große Chancen zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Heimat.“

Gerade in der heutigen Zeit legten Verbraucher Wert auf diese Schwerpunkte. Dies werde auch zukünftig einer der Schwerpunkte der Unionspolitik im Land sein, betonte Wolfgang Reinhart. pm