Großrinderfeld

Kommunalwahl in Großrinderfeld Gemeinderat verkleinert sich um einen Sitz

Initiative Mündiger Bürger bleibt die stärkste Kraft

Archivartikel

Großrinderfeld.Die Initiative Mündiger Bürger hat ihren Erfolg von der Kommunalwahl 2014 bestätigt und bleibt mit einem Stimmenanteil von 45,1 Prozent die stärkste Kraft im Großrinderfelder Gemeinderat – und nicht nur das, sie gewann sogar einen Sitz dazu und ist künftig mit acht Mitgliedern vertreten.

Die CDU mit einem Anteil von 36,4 Prozent (sechs Sitze) und die Freien Wähler mit einem Anteil von 18,4 (drei Sitze) verloren jeweils einen Sitz gegenüber der vergangenen Wahl.

Sitzverteilung fast gleich

Die Sitzverteilung hat sich also nur marginal verändert, personell gab es jedoch einige Wechsel: Bei der CDU verpassten mit Christian Leibold, Caroline Lang und etwas überraschend Anton Stolzenberger gleich drei Mandatsträger ihre Wiederwahl. Robert Brennfleck aus Ilmspan ließ sich nicht mehr aufstellen. Julian Michelbach aus Großrinderfeld, Heiko Wülk aus Ilmspan und der Schönfelder Rolf Freidhof, der dem Gremium bereits bis 2014 angehört hatte, sind für die CDU neu dabei.

Die IMB geht fast unverändert in die nächste Legislaturperiode: Lediglich Klaus Heer für Gerchsheim schied aus dem Gemeinderat aus, Christian Küffner aus Gerchsheim und Rainer Gerhards aus Großrinderfeld bekamen das Vertrauen der Wähler.

Auch bei den Freien Wählern gab es nur leichte personelle Veränderungen: Helga Koch aus Großrinderfeld und Ralf Schieß aus Schönfeld verteidigten ihr Mandat. Neu gewählt wurde Christina Häusler aus Großrinderfeld. Winfried Stolzenberger für Großrinderfeld und Karl Fleischmann für Schönfeld hatten nicht mehr kandidiert.

Die Hochburg der IMB ist zweifelsohne Gerchsheim: Hier verzeichnete die Liste mit 67,7 Prozent über zwei Drittel der Stimmen, die CDU kam in diesem Ortsteil nur auf 26,8 Prozent. In Ilmspan sind die Verhältnisse umgekehrt. Dort erzielte die CDU mit über 60 Prozent ihr bestes Ergebnis in allen vier Ortsteilen , die IBM hingegen erreichte dort nur 22,1 Prozent. In Schönfeld und Großrinderfeld wichen die Stimmenanteile nur leicht vom Gesamtergebnis ab. Stimmenkönig wurde der Großrinderfelder Walter Lutz mit 1982 Stimmen. Die Wahlbeteiligung war im Vergleich zu 2014 etwas geringer: Knapp 70 Prozent gaben ihre Stimme ab, fünf Jahre zuvor waren es noch fast 75 Prozent.

Festzuhalten bleibt, dass sich die IMB weiter etabliert hat und wie schon 2014 erneut Stimmen dazu gewonnen hat. Bei der CDU hingegen zeigt der Trend nach unten: Sie verlor durch die vergangenen beiden Wahlen fast die Hälfte ihrer Sitze. Die Freien Wähler bleiben die kleinste Fraktion im Gemeinderat und mussten ebenfalls Stimmeneinbußen hinnehmen.