Großrinderfeld

Freiherr-von-Zobel-Schule Joe Häckl entführte ins Reich der Biber

Naturerlebnis der besonderen Art

Archivartikel

Großrinderfeld.Erstmalig konnten die Schülerinnen und Schüler der Freiherr-von-Zobel-Schule Großrinderfeld ein Naturerlebnis der besonderen Art erleben. Joe Häckl, mit seiner Leidenschaft für das Reisen, die Natur und die Fotografie sowie dem faszinierenden Element Wasser, entführte alle mit einem eindrucksvollen Bildvortrag in die Welt der Biber.

2009 fanden Freunde von Joe Häckl in der Auenlandschaft bei Freising ein verwaistes, abgemagertes Biberbaby und nahm dieses, nach Absprache mit dem Bund Naturschutz, mit und übergaben es dem Biberfreund Joe Häckl.

Dort lebte „Josephine“, wie er das Tier taufte, drei Jahre lang als „neues“ Familienmitglied – zuerst in der Küche und später in einem eigenen Gehege im Garten. Josephine erhielt ihren eigenen Pool und lernte so das Schwimmen und Tauchen. Sie mssste Josephine mit viel Geduld und Liebe an das Element Wasser gewöhnt werden. Viele solcher lustigen Geschichten über das Aufwachsen und das Zusammenleben mit Josephine erzählte Joe Häckl den Kindern und dokumentierte diese Geschichten mit ausdrucksstarken Bildern. So erlebten die Schüler und Schülerinnen, wie aus der Küche eine Biberburg wird, begleiteten Josephine auf ihren ersten Ausflügen und lernten mit ihr die Flusslandschaft entlang der Auwälder kennen. Sie tauchten ein in die eindrucksvolle Naturlandschaft und erfuhren viel Wissenswertes über den Biber sowie über unzählige Pflanzen und Tiere, die ihren Lebensraum im „Biberteich“ finden. Zudem lernten sie, welches Leben im sogenannten Totholz steckt.

Im Anschluss an den faszinierenden und spannenden Vortrag durften alle Kinder viele Fragen stellen. Versehen mit tollem Anschauungsmaterial und der Herausforderung, an einem Malwettbewerb für die schönsten „Biberbilder“ teilzunehmen, ging es zum Abschluss noch auf den Schulhof, wo ein kleines Experiment auf die Kinder wartete. Anhand von selbst gefertigten Modelle führte Häckl den eindrucksvoll vor Augen, dass eine naturbelassene Landschaft aktiven Hochwasserschutz bedeutet. fvzs