Großrinderfeld

Flurbereinigung Wald Vorbereitungen für die Werteermittlung der jeweiligen Grundstücke ist angelaufen / Klaus Bethäuser ist Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft

Suche nach Grenzsteinen hat begonnen

Bei der Flurbereinigung (Wald) in Großrinderfeld ist als vorbereitende Maßnahme für die Wertermittlung die Grenzsteinsuche angelaufen.

Großrinderfeld. Im Flurbereinigungsverfahren Großrinderfeld (Wald) sind die Vorbereitungen für die Wertermittlung angelaufen. Dazu ist es erforderlich die Grenzen der alten Waldgrundstücke deutlich aufzuzeigen. So kann später bei der detaillierten Bewertung zweifelsfrei jeder Baum dem richtigen Grundstück zugeordnet werden.

Amtliche Unterlagen als Basis

Auf der Grenze stehenden Bäume (Grenzbäume nach § 923 BGB) werden dabei gesondert berücksichtigt. Das Aufsuchen der Grenzsteine wird mit den amtlichen Unterlagen des Vermessungsamtes durchgeführt. Ist der Grenzstein vorhanden, wird er mit einem Holzpflock gekennzeichnet, auf dem die Nummer des dazugehörigen Grundstückes vermerkt wird. Grenzpunkte, die verloren gegangen sind, müssen mit herkömmlichen Vermessungsmethoden wieder hergestellt werden und dann ebenfalls mit einem Pflock gekennzeichnet werden.

Fläche von 750 Hektar

Das Waldflurbereinigungsverfahren in Großrinderfeld hat eine Fläche von rund 760 Hektar und voraussichtlich an die 500 Teilnehmer. Alle Privatwaldflächen sind in das Verfahren einbezogen. In den Randgebieten gibt es Waldeigentümer aus Schönfeld, Ilmspan, Gerchsheim und Steinbach. Vorsitzender des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft (TG) ist Klaus Bethäuser aus Großrinderfeld. rei