Grünsfeld

Verwaltungsgemeinschaft Flächennutzungsplan wird fortgeschrieben

Areale für Bauland und Solaranlagen nötig

Archivartikel

Grünsfeld.Der gemeinsame Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Grünsfeld/Wittighausen tagte kürzlich. Bereits 2015 wurde beschlossen, den Aufstellungsbeschluss zur „1. Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) der Verwaltungsgemeinschaft Grünsfeld/Wittighausen (Gesamtfortschreibung)“ aufzustellen.

Im selben Schritt wurde der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und Behördenbeteiligung beschlossen und dem Vorentwurf zugestimmt. Angefangen wurde mit der Fortschreibung des Flächennutzungsplans bereits 2008, so Grünsfelds Bürgermeister Joachim Markert und Verbandsvorsitzender. Zwischendurch musste aufgrund von neuen Entwicklungen und Vorschriften oftmals nachgearbeitet werden. Das Regierungspräsidium (RP) spreche davon, dass es sich vorliegend genauer gesagt eher um eine Gesamtfortschreibung des Plans handele, als um eine bloße Änderung, so Heinz Ulzhöfer. Spätestens im Sommer 2019 soll der Plan rechtskräftig werden.

Die lange Dauer des Verfahrens begründete Ulzhöfer mit den Einschränkungen bei der Ausweisung von Windkraftanlagen, die mehrere Gerichtsverfahren zur Folge hatten. Das RP wolle unbedingt auf dem flachen Land die Windkraft ausbauen, was aber wegen der Flugrouten nach Giebelstadt und Niederstetten praktisch unmöglich sei. Außerdem wurde die Weiterentwicklung des Gewerbegebietes Wachtberg herausgenommen. In die Änderung wurden auch Veränderungen aufgenommen, die bereits umgesetzt sind, wie die Ausweisung des Baugebietes „Am Bären“ oder die Ausweisung des Gewerbegebietes „Quellwiesen“ in Wittighausen. Ulzhöfer mahnte die Vertreter im Ausschuss, die sich nach der Kommunalwahl verändern können, dass man dringend neues Bauland in Grünsfeld aufnehmen müsse und Flächen für Solarparks ausgewiesen werden müssten. Der Ausschuss genehmigte die Änderungen und beauftragte den Vorsitzenden den Flächennutzungsplan zur Genehmigung bei der nächsthöheren Behörde vorzulegen. mae