Grünsfeld

Kirchenchor Bei Cäcilienfeier Rückblick gehalten / Vorstand bei Neuwahlen bestätigt

Eine besondere Gemeinschaft der Sängerinnen

Zimmern.Sangesfreudige Chormitglieder und ein harmonisch arbeitender Vorstand: Gute Nachrichten gab es bei der Cäcilienfeier des Kirchenchors. Die Sängerinnen kamen im Gasthaus „Zum Löwen“ in Wittighausen zusammen. Zuvor hatten sie einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Margaretha musikalisch gestaltet.

Von einer „besonderen Gemeinschaft“ sprach Pfarrer Oliver Störr im Hinblick auf den Kirchenchor. Als einziger in der Seelsorgeeinheit Grünsfeld-Wittighausen bestehe er allein aus Frauen. Außergewöhnlich empfand der Präses auch den Mut der Sängerinnen und ihre Offenheit für Neues. Regelmäßig überrasche ihn der Chor mit neu einstudierten Liedern. Die kämen so Störrs Eindruck, bei den Gottesdienstbesuchern gut an. „Mit ihrer Liedauswahl treffen sie den Puls der Zeit.“ Störr lobte den Zusammenhalt. „Die Gemeinschaft im Chor funktioniert.“ Die Zuhörer spürten die Leidenschaft, mit der die Frauen singen.

„Es läuft sehr gut“, versicherte Irene Schneider. Die Chorleiterin lobte die Sängerinnen für ihre Einsatzbereitschaft. Alle ziehen ihren Angaben zufolge an einem Strang. Jede habe das Bestreben, immer besser zu werden. Die Anstrengungsbereitschaft wirke sich auch positiv auf das Repertoire aus. „Wir beherrschen immer mehr Lieder“, freute sich Schneider. Damit, so die Dirigentin, gewinnt der Chor an Attraktivität. Der Beweis: Eine neue Sängerin konnte im vergangenen Jahr gewonnen werden.

Schriftführerin Jutta Wundling berichtete von den Aktivitäten des Chors. Man ist nicht nur in den Gottesdiensten während des Kirchenjahres aufgetreten. Wundlings Ausführungen machten deutlich, dass der Chor das kulturelle Leben des Ortes bereichert.

Kassiererin Manuela Wundling gab einen Einblick in die finanzielle Situation des Kirchenchors. Die ist grundsolide. Trotz Mehrausgaben verfügen die Sängerinnen über ein bescheidenes Guthaben. Die Mitglieder zögerten deshalb nicht, den Vorstand einstimmig zu entlasten.

Verdiente Chormitglieder ehrten Pfarrer Oliver Störr und Vorsitzende Sibylle Becker im Anschluss. Seit 25 Jahren gehören Karin Hofmann und Barbara Maske dem Kirchenchor an. 50 Jahre singt Doris Ehrmann zur Ehre Gottes. Gar 65 Jahre steht Monika Kastner im Dienst der Musica sacra. Das Quartett wurde für seine außergewöhnlichen Leistungen mit Urkunden des Cäcilienverbands der Erzdiözese Freiburg und Präsenten geehrt.

Eine besondere Auszeichnung erhielt Monika Kastner. Viele Jahre war sie Vorsitzende des Kirchenchors. Sie stand auch an der Spitze, als der Kirchenchor nach dem Tod seines langjährigen Dirigenten Kuno Pfeifer in seiner Existenz bedroht war. Kastner sorgte dafür, dass die Sänger den Chorgedanken pflegten, auch wenn es zwischenzeitlich keine öffentlichen Auftritte gab. Als Monika Kastner 2013 zurücktrat, war die Zeit der Ungewissheit vorbei und ein Neustart möglich.

Nachfolgerin Sibylle Becker würdigte Kastners Wirken in dieser Zeit und dankte ihr für ihre Unterstützung. In Anerkennung der besonderen Leistung ernannte der Kirchenchor Monika Kastner zum Ehrenmitglied.

Ein Präsent erhielt auch, wer besonders eifrig die Proben besucht hat. Es waren dies: Karin Hofmann und Birgit Schenek. Beide haben keine einzige der 41 Proben versäumt. Einmal war Brunhilde Wundling verhindert.

Harmonisch und zügig gingen die Wahlen über die Bühne. Weil der neue Vorstand die erste Amtszeit mit Bravour bewältigt hat, sahen die Mitglieder keine Veranlassung, etwas zu ändern. Vorsitzende ist damit weiterhin Sibylle Becker, ihre Stellvertreterin ist Jutta Wundling. Diese bekleidet in Personalunion zudem das Amt der Schriftführerin. Als Kassiererin fungiert Manuela Wundling. Karin Hofmann bleibt Notenwartin. Zu Kassenprüferinnen wurden Ursula Kuhn und Birgit Schenek bestellt. feu