Grünsfeld

Feuerwehr Gemeinderat stimmte Kauf von Atemschutzmaterial und Rettungssatz zu

Ersatzbeschaffung für die Floriansjünger

Grünsfeld.Damit die Feuerwehrleute bei einem Verkehrsunfall mit dem passenden Geräte zu Werke gehen können, hat der Gemeinderat bei der Sitzung am Dienstag einer Ersatzbeschaffung zustimmt.

Die turnusmäßige Wartung alle zehn Jahre steht für einen der beiden Rettungssätze der Wehr an. Der Austausch der Schläuche koste rund 2000 Euro, erklärte Kämmerer Manfred Maag. Weil der Rettungssatz aber veraltet und für heutige Fahrzeuge bei Verkehrsunfällen eher ungeeignet ist, habe man sich entschieden, nach einem gebrauchten Satz bestehend aus Hydraulik-Aggregat, Spreizer, Schneidgerät und Teleskop-Rettungszylinder umzuschauen.

Fündig wurde man, laut Kämmerer, bei der Firma Specht Brandschutz. Das Vorführgerät sei in einem guten Zustand und noch nie im Einsatz gewesen. Zu haben ist es für 11 974 Euro. Der Neupreis für das vor drei Jahren angeschaffte Gerät lag bei 22 000 Euro. Damit seien die beiden Rettungssätze kompatibel und besser einsetzbar. Investiert werden muss auch in neues Atemschutzmaterial. Zunächst soll die Hälfte der Geräte umgerüstet werden. Feuerwehr und Verwaltung wollen an den Geräten der Firma Dräger festhalten, wie Bürgermeister Joachim Markert und der Kämmerer erklärten. Auch wegen der Kompatibilität und der Ersatzteilversorgung.

Damit kam zur Vergabe nur das Angebot der Firma Metzler zum Preis von 24 158 Euro in Frage. Angeschafft werden zehn Pressluftatmer, zehn Lungenautomaten, zehn Atemschutzmasken, zehn Bewegungsmelder, insgesamt 21 Umrüstsätze für Vollmasken und zwei Dräger CFK-Druckluftflaschen. Noch Ende des Jahres sollen neun weitere Pressluftatmer und zwölf Lungenautomaten für 2020 erworben werden. „Dann sind wir beim Atemschutz wieder auf dem neuesten Stand“, so Kämmerer Manfred Maag nach dem positiven Votum. dib