Grünsfeld

Feuerwehr 25 Floriansjünger bestanden die Weiterbildung zum Truppmann und Sprechfunker

Fit für qualifizierte Hilfeleistungen

Archivartikel

Die Aufgaben eines Truppmanns und Sprechfunkers erlernten 25 Floriansjünger bei einem Lehrgang.

Grünsfeld. Neue Technik, neue Ausstattung, neue Aufgabenbereiche: Die Anforderungen an die Mitglieder einer Feuerwehr steigen stetig. Eine gute Ausbildung ist deshalb besonders wichtig. Den Truppmann- und Sprechfunklehrgang haben 25 Floriansjünger aus der Region erfolgreich absolviert. Kreisbrandmeister Alfred Wirsching überreichte im Feuerwehrgerätehaus die Urkunden.

In den vergangenen zwei Monaten haben sie wieder die Schulbank gedrückt. Feuerwehrkameraden aus Grünsfeld, Hausen, Paimar, Krensheim, Kützbrunn, Zimmern, Kützbrunn, Gerchsheim, Großrinderfeld und Ilmspan büffelten 90 Stunden im Feuerwehrgerätehaus und lernten in Theorie und Praxis, was ein Truppmann und Sprechfunker können muss. Das ist einiges. Er muss beispielsweise Geräte unterschiedlichster Ausführung bedienen, Gefahrgut erkennen, über technische Besonderheiten Bescheid wissen, Erste Hilfe leisten und Sicherheitsvorschriften kennen.

Modernes Übungsgerät

„Alle haben die Grundausbildung bestanden“, übermittelte Lehrgangsleiter Matthias Max vom Feuerwehrausbildungsteam Mitte. Der Kommandant der Abteilung Unterwittighausen lobte die gute Mitarbeit der Teilnehmer, die zu dem erfreulichen Ergebnis beigetragen habe. Mitverantwortlich seien auch die sehr guten Rahmenbedingungen. Im Grünsfelder Feuerwehrgerätehaus habe man an modernem technischem Gerät üben können.

Bürgermeister Joachim Markert nannte den Lehrgang, den die Feuerwehren von Grünsfeld und Großrinderfeld gemeinsam bestritten haben, ein „zukunftsweisendes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit“. Die moderne Ausrüstung und die geographische Lage machten Grünsfeld zu einem geeigneten Standort für Fortbildungen.

Dem Ausbildungsteam stellte das Stadtoberhaupt ein gutes Zeugnis aus. Matthias Max und seine Mitstreiter sind, so sein Eindruck, auf die Jugendlichen eingegangen und haben das notwendige Wissen altersgerecht vermittelt. „Sie haben die Sprache der Jugend gesprochen.“

Elmar Schmieg verwies auf das Durchhaltevermögen der Teilnehmer. „Alle, die sich zum Lehrgang angemeldet haben, sind auch dabeigeblieben“, freute der Stadtkommandant sich. Schmieg ermunterte die Teilnehmer, weitere Fortbildungen zu besuchen. Nur so könne das Ausbildungsniveau gehalten werden.

Dem konnte Hermann Borst nur beipflichten. Der Grünsfelder Abteilungskommandant begrüßte es, wenn auch künftig wieder Lehrgänge vor Ort stattfinden. Ziel müsse es sein, Feuerwehrkameraden aus Grünsfeld und seinen Teilorten gemeinsam fortzubilden. „Das stärkt den Zusammenhalt“, war Borst überzeugt.

„Nur gemeinsam geht es noch“, machte Alfred Wirsching deutlich. Der Kreisbrandmeister wies darauf hin, dass die Bevölkerung qualifizierte Hilfeleistung erwarte. Zentralisierte Fortbildungen mit modernen Fahrzeugen und komplexer technischer Ausstattung sicherten die Ausbildungsqualität. Den Absolventen der Grundausbildung legte er dringend ans Herz, weitere Fortbildungen auf Kreisebene zu besuchen.

Den Lehrgang haben bestanden: Thomas Barthel (Krensheim), Marvin Bayer (Kützbrunn), Tobias Bernhardt (Grünsfeldhausen), Michael Deißler (Ilmspan), Niklas Földi (Grünsfeld), Felix Geiger (Kützbrunn), Alexej Holzmann (Paimar), Norwin Klug (Zimmern) Philipp Konrad (Krensheim), Florian Kordmann (Krensheim), Daniel Kraus (Ilmspan), Torsten Kuhn (Ilmspan), Sebastian Kuhn (Ilmspan), Patrick Kuhn (Paimar), Tim Landwehr (Grünsfeld), Andreas Lindner (Paimar), Tobias Metzger (Grünsfeld), Dominik Moninger (Krensheim), Bastian Retzbach (Grünsfeld), Frank Roos (Paimar), Pascal Schad (Grünsfeld), Yannick Schäfer (Grünsfeld), Maximilian Schüssler (Großrinderfeld) Alex Väth (Grünsfeld), und Jonas Weller (Gerchsheim). feu