Grünsfeld

SV Zimmern Die Tradition fiel diesmal der schlechten Witterung zum Opfer

Fröhliches Feiern auch ohne Johannisfeuer

Archivartikel

Zimmern.„Lassen wir das Johannisfeuer in diesem Jahr in unserem Herzen brennen“, ließ sich Thomas Freitag, der stellvertretende Leiter der Fastnachtsabteilung des SV Zimmern, die Laune nicht verderben. Ein Starkregen am Samstagnachmittag sorgte dafür, dass das Johannisfeuer am Zimmerner Sportplatz nicht entzündet wurde. Doch aus dem regnerischen Start entwickelte sich spätestens am Sonntag ein fröhliches Festwochenende.

Ein Wolkenbruch machte es am Samstagnachmittag notwendig, dass der im Grünen geplante Gottesdienst ins trockene Innere des Sportheims verlegt wurde. Das tat einer besinnlichen Atmosphäre jedoch nur wenig Abbruch. Rund 100 Frauen, Männer und Kinder feierten mit Pater Josef Kannanaickal Eucharistie. Der Priester, der aus dem südindischen Kerala stammt, ist als neuer Vikar in der Seelsorgeeinheit Grünsfeld-Wittighausen tätig. Für ihn war es der erste Gottesdienst mit der Gemeinde in Zimmern.

Anschließend wurde bei deutlich kühleren Temperaturen der Festbetrieb im Freien und im Sportverein fortgesetzt. Die AH-Mannschaften des Sportvereins und des SV Winzer Beckstein unterhielten mit ihrem Einlagespiel die Zuschauer. Der Barbetrieb mit Musik am Abend ließ immerhin das Stimmungsbarometer steigen.

Am Sonntag ging es sportlich weiter. Im Mittelpunkt stand ein großes Junioren-Fußballturnier mit acht F-Junioren- und vier Bambini-Mannschaften. Mit Elan und Freude flitzten die Mädchen und Jungen dem Ball hinterher. Eine Attraktion und spaßiges Alternativprogramm zum Fußball war die erste Zimmern Biathlon-Dorfmeisterschaft. Beim Schießen mit völlig ungefährlichen Lasergewehren waren Konzentration, Präzision und vor allem eine ruhige Hand gefragt. Die obligatorischen Strafrunden bei Fehlschüssen forderten die Ausdauer der Teilnehmer heraus. Darüber hinaus sorgte eine Hüpfburg für fröhliche Kindergesichter. Die Eltern und anderen Erwachsenen ließen es sich ebenso gut gehen. Die friedliche Familienfestatmosphäre mit zahlreichen Besuchern machte deutlich: Am Ende war der Wunsch von Thomas Freitag in Erfüllung gegangen.