Grünsfeld

Spatenstich Im Bereich „Höhri II“ entstehen 27 neue Bauplätze / Vermarktung könnte 2020 beginnen

Grünsfeld erhält weiteres Baugebiet

Die Stadt Grünsfeld erhält ein weiteres Neubaugebiet. Jetzt erfolgte im Beisein vieler Gäste der Spatenstich.

Grünsfeld. Nur rund 300 Meter sind es vom neuen Baugebiet „Höhri II“ bis zum Kindercampus, beschrieb Bürgermeister Joachim Markert die optimale Lage der 27 Bauplätze in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum bei offiziellen Spatenstich. Fast alle Gemeinderäte und Vertreter der ausführenden Firma Konrad-Bau und des Ingenieurbüros Jouaux waren gekommen, um dem neuen Baugebiet mit einer Fläche von 2,2 Hektar bei seiner Entstehung viel Erfolg zu wünschen.

In direkter Gegenüberlage zum letzten Baugebiet „Göbel-Hömberg III“, das schon fast komplett bebaut ist oder entsprechende Anträge vorliegen, war „Höhri II“ dringend notwendig, um junge Familien in die Stadt zu locken.

Es ist „ein wunderbares Baugebiet mit herrlichem Blick“, stellte Markert die Qualität des Geländes hervor. Dabei sei die Erschließung gar nicht so einfach. Vor allem die Anbindung an die Krensheimer Straße müsse mit einer großen Abfangung erfolgen, da sie sonst zu steil ausgefallen wäre. Doch die Hanglage habe auch ihre Vorteile. Der Blick ins Grünbachtal sei unverbaubar und trage sicher zu einer schnellen Vermarktung bei.

Obwohl noch kein einziges Grundstück vermessen sei, lägen bereits 16 Absichtsbekundungen von Bauwilligen vor. Man sei also sicher vonseiten der Stadt, dass die Vermarktung schnell voranschreiten werde. Bürgermeister Markert lobte die gute Zusammenarbeit mit der Firma Konrad-Bau, die bereits mehrfach für die Stadt tätig war. Er wünschte dem Bauvorhaben einen unfallfreien Verlauf.

Durch eine gute Kalkulation sei es gelungen, den Quadratmeterpreis unter 100 Euro zu halten. Voraussichtlich werde er bei 95 Euro liegen und sei damit noch weit von den Quadratmeterpreisen in den größeren Städten und ihren Speckgürteln entfernt. In Grünsfeld könne man gut leben, betonte Markert erneut und erntete dafür viel Beifall von seinen Stadtratskollegen. Das Baugebiet „Höhri II“ solle im vierten Quartal 2019 fertig werden, so dass man ab Anfang 2020 mit der Vermarktung beginnen könne. Und wenn die Nachfrage weiter so anhalte, würden auch diese Bauplätze schnell vergriffen sein.