Grünsfeld

Kulturherbst Werke des Bildhauers Ernst Singer in Grünsfeld zu sehen / Massive Bronzeskulpturen sowie Arbeiten aus Holz und Ton

Sakrale und weltliche Themen umgesetzt

Archivartikel

Grünsfeld.„Kunstvoll – Lebenswerk und Schaffenskraft“: So lautet der Titel der neuen Sonderausstellung des Kulturvereins. Im Rahmen des Kulturherbstes sind mehr als 100 Exponate des Bildhauers Ernst Singer in der Pädagogischen Steinmetzwerkstatt und im Amtshaus in Grünsfeld zu sehen.

Der aus Franken stammende Ernst Singer lebte von 1934 bis 2015. Er hat nicht nur künstlerische Spuren in Grünsfeld hinterlassen, sondern war auch Zeit seines Lebens mit der Stadt Grünsfeld und dem Kulturverein freundschaftlich verbunden.

Eindrucksvolle Werke seiner Schaffenskraft sind die Brunnenanlage am Aufgang zur Kirche St. Peter und Paul, die Kriegergedenkstätte auf dem Friedhof in Grünsfeld, Altar und Ambo in Kützbrunn, das Friedhofskreuz mit Kriegerehrenmal in Paimar und die Tabernakelstele in der Achatiuskapelle in Grünsfeldhausen. Bei einem Gang durch Würzburg erkennt der aufmerksame Beobachter zahlreiche seiner Arbeiten in Stein, Bronze und Holz, wie die restaurierten Grabmäler im Dom, den Heiligen Pippin auf der Alten Mainbrücke und nicht zu vergessen die hervorragenden Kopien der Figuren „Adam und Eva“ von Tilmann Riemenschneider an der Marienkapelle am Marktplatz.

Die Ausstellung will Ernst Singers Schaffenskraft und Lebenswerk würdigen. Zu sehen sind massive Bronzeskulpturen sowie Arbeiten aus Holz und Ton. Neben sakralen Themen finden sich weltliche Figurenplastiken sowie realitätsnahe Tierdarstellungen. Die Ausstellung ist am Mittwoch, 3. Oktober, sowie an den beiden folgenden Sonntagen, 7. und 14. Oktober, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. feu