Grünsfeld

Gemeindetreffpunkt Stadtparlament musste mehrere Auftragsvergaben vertagen

Umbau kommt langsam voran

Grünsfeld.Mittlerweile hat der Umbau des ehemaligen Geschäftes „Beerenbauer“ zu einem Gemeindetreffpunkt in der Stadtmitte begonnen. Wie bereits berichtet, entsteht im vorderen Bereich ein Bäckereiladen mit Café und mehreren Sitzplätzen, im hinteren Bereich soll die Postfiliale erhalten bleiben und die weiteren Räumlichkeiten als Vereins- und Veranstaltungsräumlichkeiten umgestaltet werden. Den Auftrag zu den Umbauarbeiten hatte Architekt Salvatore Boccagno vom Gemeinderat erhalten.

Während es bei einzelnen Gewerken mit der Vergabe der Handwerkeraufträge gut vorangeht, klemmt es bei einigen noch. Dies liegt an der sehr guten Auftragslage der Betriebe, so dass es immer schwerer wird, Aufträge zu vergeben.

In seiner jüngsten Sitzung musste der Gemeinderat zur Kenntnis nehmen, dass es nicht gelungen war, einen Bodenleger zu finden, der im vorderen Bereich den Belag erneuern kann. Im hinteren Bereich ist der Belag noch so gut, dass er erhalten werden kann. Auch für den Bereich Innentüren erfolgte keine Ausschreibung, da eine Rückmeldung des Architekten fehlte. Beide Punkte wurden daher vertagt.

Beschlossen wurde allerdings die Auftragsvergabe für die Fensterbauarbeiten. Von neun angeschriebenen Firmen hatte lediglich eine ein Angebot abgegeben. Die Firma Endres aus Grünsfeld erhielt den Auftrag zum Angebotspreis von 9301,04 Euro brutto.

Im Rahmen der Erschließungsarbeiten im Baugebiet „Höhri II“ soll die Verbindungsleitung zwischen den Hochbehältern Hömberg und Lai erneuert und verlegt werden. Die PVC-Leitung verläuft teilweise auf Privatgrund, ist schon 36 Jahre alt und hatte bereits mehrere Rohrbrüche.

Nachdem die Stadt Grünsfeld mit den Gemeinden Großrinderfeld und Wittighausen im Zweckverband Wasserversorgung Grünbachgruppe zusammengeschlossen ist, gab es für die Delegierten zur Verbandssitzung das imperative Mandat zur Genehmigung der Neuverlegung bei der Verbandssitzung. Ebenfalls das imperative Mandat gab es für die Anschaffung der Fernwerktechnik für den Bereich FA2 des Wasserzweckverbandes Mittlere Tauber (WVMT), dem der Zweckverband Grünbachgruppe angehört. Die Maßnahmen beinhalten die Eigenmaßnahmen der Grünbachgruppe und sollen zusammen mit den anderen Mitgliedern des WVMT gemeinsam beschafft werden.

Der Schlegelmäher des Bauhofs, welcher 2011 beschafft wurde, ist defekt. Das Reparaturangebot beläuft sich auf insgesamt 2692,86 Euro (brutto). Hierin beinhaltet ist die Reparatur des Rotorlagers, die Erneuerung des Walzenhalters, die Erneuerung der Klappenstange, die Erneuerung der Pendelklappen und noch mehrere Kleinigkeiten. Die Ersatzbeschaffung eines vergleichbaren Gerätes würde sich auf 5118,40 Euro belaufen. Daher schlägt die Verwaltung vor, auf die Reparatur des Altgerätes zu verzichten und stattdessen ein Neugerät zu beschaffen, berichtete Bürgermeister Joachim Markert in seinem Sachvortrag. Dieser Argumentation schloss sich der Gemeinderat an und beschloss die Neuanschaffung.

Außerdem gab Markert bekannt, dass der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung Anfang Juni beschlossen hatte, der Firma Unitymedia Baden-Württemberg einen Baukostenzuschuss zur Erschließung den Neubaugebietes Höhri II mit Breitbandversorgung in Glasfasertechnik zu gewähren.

Dieses Verfahren habe man bei den anderen Baugebieten auch eingehalten, informierte der Bürgermeister.