Grünsfeld

Alpha Fighters Riesiger Erfolg für den Nachwuchs bei den Meisterschaften in Großostheim

Zwei Titelgewinne nach Grünsfeld geholt

Grünsfeld.Die Wettkämpfer der Alpha Fighters Grünsfeld feierten bei der Meisterschaft der Deutschen Grappling Liga einen riesigen Erfolg. Trainer Martin Vath hatte fünf Kinder nominiert, die dieses Jahr mitkämpfen dürfen: Adrian Hellhorn (sechs Jahre), Marc Schweizer (8), Leon Nuss (9), Celina Feldhoffer (12) und Janik Ulmrich (15) waren gut vorbereitet und starteten in einem großen Teilnehmerfeld in der Athletenhalle in Großostheim.

Als Jüngster startete Adrian Hellhorn in der Klasse 6-8 Jahren. In einem starken Kampf gegen einen Kämpfer der Arena Aschaffenburg musste er sich geschlagen geben.

Marc Schweizer lieferte sich ebenfalls einen sauberen Kampf. Dass es eine deutsche Meisterschaft war, merkte man gleich an dem sehr hohen technischen Niveau.

In der Klasse der Neun- bis Zehnjährigen startete Leon Nuss. Er kämpfte sich ins Finale und siegte dort mehr als souverän innerhalb von Sekunden. Sein Gegner setzte zum Wurf an und machte einen Beinangriff, den der junge Kämpfer sofort mit einem Würger konterte. Damit wurde er Deutscher Meister.

Celina Feldhoffer war die einzige Kämpferin im Team und war in der gemischten Gruppe der Jugend von zwölf bis 14 Jahren mit die Jüngste. Trotzdem fegte sie durch die Vorrunden mit Aufgabesiegen und landete im Finale, wo sie gegen einen sehr starken und routinierten älteren und schwereren Kämpfer antreten musste. Ein Kampf auf Augenhöhe begann, bei dem die Grünsfelderin nach zwei Minuten zu einem Würger ansetzte. Zum Schluss musste sie selbst abklopfen, aber zeigte eine beeindruckende Leistung, mit dem Titel des deutschen Vize-Meisters.

In der letzten Klasse bis 15 Jahren und über 55 kg hatte Janik Ulmbrich ein sehr starkes Teilnehmerfeld. Er kämpfte von Anfang an zielorientiert. Im Viertelfinale zeigte er einen starken Armhebel, im Halbfinale gewann er erneut seinen Kampf, diesmal mit einem Armlock. Im Finale sollte es zu einem regelrechten Showdown kommen, als er auf einen starken Amerikaner aus Kaiserslautern traf, der bisher viele Turniere für sich entscheiden konnte.

In einem technisch hohen und schnell geführten Kampf ging es hin und her. Der Grünsfelder schaffte es schließlich, einen Würger anzusetzen und durchzuziehen und sicherte sich damit verdient den Titel des Deutschen Meisters.

Trainer Martin Vath war mehr als stolz auf seine Schützlinge, zeigten sich die Wettkämpfer doch in einer beeindruckenden Form. Mit zwei Deutschen und einem Vize-Meister dürfe man mehr als zufrieden sein, war sein Resümee dieser Titelkämpfe. afg