Handball

Handball Die HSV Main-Tauber siegte im Viertelfinale des BHV-Pokals gegen die TG Heidingsfeld

Überzeugende Teamleistung

Archivartikel

Noch knapp drei Monate sind es bis zum Saisonstart in der Bezirksliga Süd und schon jetzt gelang es der HSV Main-Tauber, ein erstes Ausrufezeichen zu setzen. Mit 34:17 (16:8) landete der HSV einen überraschend deutlichen Sieg im Viertelfinale des BHV-Pokals gegen die TG Heidingsfeld.

Wie erwartet schonten die „Hätzfelder Bullen“ ihr Landesligateam in der ersten Pokalrunde und schickten die zweite Mannschaft, auf welche man kommende Saison auch in der Liga treffen wird. Dennoch sah sich der Liga-Neuling eher in der Außenseiterrolle gegen die Würzburger, die in der letzten Runde den Aufstieg nur knapp verfehlten. Doch von Beginn an hatten die Wertheimer, die kurzfristig doch noch auf Daniel Wießler und Philipp Merola zurück greifen konnten, das Heft klar in der Hand. Vor allem die Abwehr um den neuformierten Mittelblock Eichelbrönner/Michel leistete hevorragende Arbeit. So brachten die Gäste bis zur 20. Minute nur zwei Treffer auf die Anzeigetafel. Auch der Angriff zeigte sich in herausragender Verfassung. Immer wieder gelang es, sich gute Tormöglichkeiten herauszuspielen. Die Heidingsfelder Defensive fand kaum ein Mittel, auch weil sich die Offensive sehr variabel präsentierte und man den „Bullen“ so keine Möglichkeit bot, sich auf ein System einzustellen.

Gegen Ende der ersten Hälfte merkte man den Hausherren den Kräfteverschleiß der starken Anfangsphase an. Die Gäste kamen nun häufiger zum Abschluss. Der mittlerweile auf sieben Tore angewachsene Vorsprung sollte aber dennoch nicht kleiner werden. Das lag daran, dass man im Angriff sehr clever agierte und immer wieder intelligent das Tempo anzog, wenn sich die Möglichkeit ergab. Letztlich ging es mit einem 16:8 in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Wertheimer das dominante Team. Durch vier Treffer in Folge zog man auf 20:8 davon und die letzten Hoffnungen der Gäste auf ein Comeback waren damit zerstört. Die Hausherren hatten nun sichtlich Spaß am Spiel und gaben weiter Vollgas. Vor allem die linke Angriffsseite präsentierte sich in Torlaune und schraubte den Vorsprung weiter in die Höhe. Letztendlich waren es 17 Tore, die beide Teams in einem fairen Spiel trennten. Dadurch zieht der Aufsteiger in die nächste Runde ein, in welcher man mit hoher Wahrscheinlichkeit auf höherklassige Teams treffen wird. Die starke Mannschaftsleistung in dieser Partie macht jedoch Mut für die weiteren Aufgaben.

Trainer Konrad Michel war nach der Partie voll des Lobes für sein Team: „Ich bin unfassbar stolz. Das war das mit Abstand beste Spiel, das ich in den letzten anderthalb Jahren von uns gesehen habe. Die Heidingsfelder haben keine schlechte Mannschaft, umso höher ist dieser Sieg einzuschätzen. Das Spiel heute hat gezeigt, was für ein Potenzial in der Mannschaft steckt. Das war eine Teamleistung vom allerfeinsten.“

Es spielten für den HSV Main-Tauber: Maximilian Schack (Tor); Benedikt Schack (Tor); Kevin Kunzmann 8/2; Philipp Merola 7; Daniel Wießler 5; Julian Enzfelder 4; Jonathan Witt 4; Konrad Michel 3; Luis Eichelbrönner 2; Mario Beck 1; Marcel Michel; Danijel Lejic.