Handball

Handball Buchener Frauen spielten 22:22 gegen die HSG Wertheim

Ausgleich mit Schlusssignal

TSV Buchen – HSG Taubertal 22:22

Buchen: Just, Kleinert (beide Tor), Weber, Röckel (3), Walter (1), Schäfer (11 / 3 davon Siebenmeter), Holzmann, Engelmann, Böhrer (2), Kraft (1), Sohns (1), Vogel, Friedmann (1), Gottschick (2).

In einer gut gefüllten Sport- und Spielhalle stand am Samstag für die Damenmannschaft des TSV Buchens ihr Heimspiel gegen die HSG Taubertal auf dem Spielplan.

Die Mannschaft von Trainer Hollerbach fand sehr gut in das Spiel gegen die Gäste aus dem Taubertal. Mit zielstrebigen Angriffen und einem herzhaften Anpacken in der Abwehr konnten die Gastgeber sich nach fünf Zeigerumdrehungen einen kleinen Vorsprung zum 5:2 erarbeiten. Erst eine Zeitstrafe gegen Carolin Kraft ermöglichte es der HSG wieder, etwas den Anschluss wiederherzustellen (5:4 – 8. Minute). Den restlichen ersten Spielabschnitt entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel, so ging es mit einer kleinen Pausenführung von 11:12 für die Gäste in die Kabine. Aus dieser kamen die Gastgeber jedoch etwas schläfrig. Folgerichtig konnte die HSG Taubertal sich mit einem 4:0-Lauf in den ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts auf 11:16 (38.) absetzen. Die nächsten Minuten sollten dann jedoch wieder den Buchenern gehören, und so war nach 45 gespielten Minuten der Anschluss (16:17) wiederhergestellt. Leider konnten die Gastgeber diese Leistung nicht konservieren.

Als gegen 19.15 Uhr und einer verbleibenden Spielzeit von guten dreieinhalb Minuten der Ball von Lena Ruppert zum 18:22 im TSV-Tor einschlägt, glaubten wohl nicht mal mehr die größten Optimisten in der Halle an einen Punktgewinn. Trainer Hollerbach bat zum Team-Time-Out und forderte seine Mannschaft auf ,volles Risiko zu gehen und das (fast) unmögliche wahrzumachen: vier Tore und keins fangen. Dieses Vorhaben startete für die Gastgeberinnen nicht wirklich gut, so fiel der Anschluss zum 19:22 durch Alina Friedmann erst zwei Minuten vor dem Spielende.

Dann vernagelte die Torfrau Carolin Kleinert mit ihrer Abwehr davor das Tor und vorne war es Celine Schäfer, die zwei schnelle Tore erzielte. So griff bei verbleibenden 20 Sekunden, dem Spielstand von 21:22 und keinem angezeigtem Zeitspiel der Gästetrainer zu seiner verbleibenden Auszeit. Der Plan war klar – einen Wurf zulassen oder den Ball erobern.Torfrau Kleinert hielt den freien Wurf von Harbich und konnte den Abwurf trotz nicht geahndeter Bedrängung zweier Gästeakteure zu Schäfer bringen. Die nahm sich ein Herz und beförderte den Ball synchron mit der Schlussirene in den rechten oberen Winkel des Gästetors. Tor zum 22:22-Ausgleich. Der Jubel wollte nicht enden. tsv