Handball

2. Liga Das Wolfsrudel in Rimpar bekommt Besuch vom ASV Hamm-Westfalen / Richtungsweisende Partie

Beide stehen schon jetzt unter einem gewissen Zugzwang

Archivartikel

Nach dem VfL Lübeck-Schwartau gastiert am Sonntag mit dem ASV Hamm-Westfalen um 17 Uhr schon wieder ein wahres Schwergewicht im Wolfsrevier. In Hamm ging man selbstbewusst in die Saison und verlieh den Worten durch gute Leistungen auf dem Parkett Nachdruck. Auswärts hatte man allerdings zuletzt gegen zwei Aufsteiger verloren.

Es wird wahrlich nicht sehr leicht für die Rimparer Wölfe gegen den Gast am Wochenende, chancenlos ist man aber sicherlich nicht. Mit einer recht offensiven Haltung hat man in der Lippestadt 2014 den 2-5-1 Club gegründet. Er verfolgt die Zielsetzung aus der 2. Bundesliga infünf Jahren in die Bundesliga aufzusteigen. Damit wäre 2019 der Aufstieg für die Westfalen fällig. So passte auch die Kommunikation der sportlichen Ziele im Vorfeld der jungen Saison zu diesem Club. Sehr selbstbewusst wurde das „Unwort Aufstieg“ in den Mund genommen.

Dafür hat sich auch am Kader der Westfalen ordentlich etwas getan: Mit Oliver Krechel und Stefan Lex wurden zwei Leistungsträger vom Ligakonkurrenten HSC 2000 Coburg verpflichtet, Oliver Milde kennt man vom VfL Bad-Schwartau. In den ersten beiden Partien konnte das offensivstarke Team überzeugen. Der bekannte Tempohandball mit den schnellen Außen, gepaart mit starken Schützen aus dem Rückraum hat auch in der Vergangenheit schon mehrfach auch den Rimparer Wölfen Probleme bereitet, wodurch die Quote der Wölfe gegen die Westfalen bisher nicht sehr gut aussieht.

Beide Teams haben einen holprigen Start in die Spielzeit 2018/2019 hingelegt und stehen unter gewissem Zugzwang. Die Partie kann richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein und der ASV Hamm muss punkten, wenn die Saisonziele nicht erstmal in weite Ferne rücken sollen. riw