Handball

Handball HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim unterliegt überraschend klar / Verletzungspech

Bitsch hat’s schwer erwischt

Archivartikel

Hemsbach – Dittigh./TBB 34:24

Dittigheim/Tauberbischofsheim: Biesinger, Gluhak (beide Tor), N. Küpper (7/ davon 4 Strafwürfe), Mayer (2), Bitsch (1), T. Keupp (3), M. Keupp, D. Gärtner, Ehler (1), Brezina (7), Suihkonen (1), Hartmann, Engert (2).

Nach dem glücklichen Sieg im Heimspiel gegen Aufsteiger Brühl fuhr die HSG mit breiter Brust zum Titelaspiranten nach Hemsbach. Auch ohne Steffen Gärtner und den Langzeitverletzten Volker Leikauf wollten die Gäste dem Favoriten Paroli bieten, entsprechend konzentriert gingen sie die Aufgabe auch an. Allerdings trafen sie auf einen hoch motivierten Gastgeber, der nach der überraschenden, sicher nicht eingeplanten Auftaktniederlage in Mosbach vor heimischer Kulisse natürlich auf Wiedergutmachung aus war. Die Voraussetzungen für ein spannendes Handballmatch waren gegeben. Doch alles kam völlig anders. Bereits nach acht Minuten fielen mit Alexander Bitsch und Dominik Gärtner zwei Leistungsträger der HSG verletzungsbedingt aus. Vor allem Bitsch hat es dabei wohl so schwer erwischt, dass er längere Zeit ausfallen wird. Dies brachte das Konzept der Taubertäler völlig durcheinander, die Mannschaft verlor ihr Gefüge und fand nie zu ihrem gewohnten Spiel. Vieles blieb nur Stückwerk. Auch Florian Brezina und Niklas Küpper, die jeweils sieben Treffer für ihr Team landeten, konnten die am Ende klare Niederlage nicht abwenden.

Nach kurzem Abtasten legte Hemsbach zum 1:0 vor. Die HSG zog zwar postwendend gleich, geriet dann allerdings schnell mit 1:4 in Rückstand. Doch die Gäste ließen sich dadurch nicht beirren und schafften bis zur 12. Minute wieder den Gleichstand zum 6:6. In der Folgezeit verloren die „Grün-Weißen“ durch ihre verletzungsbedingten Ausfälle dann mehr und mehr ihre Linie. In gleichem Maße fand Hemsbach immer besser in die Partie. Die Mannschaft nutzte dabei die Schwächen des Gegners aus und warf sich über 8:8 bis zur Pause einen beruhigenden 17:12-Vorsprung heraus.

Dieses Bild sah man auch in der zweiten Spielhälfte. Die Gäste aus dem Taubertal waren bemüht, die Niederlage in Grenzen zu halten, am Ende musste sie allerdings mit 24:34 eine deutliche Klatsche einstecken. Der HSG bleibt nur die Hoffnung, dass die Zahl der Verletzten bis nächsten Samstag etwas abnimmt. Dann ist in der Grünewaldhalle der TV Mosbach zu Gast. bf