Handball

Handball-Badenliga TSV Amicitia Viernheim knabbert noch an der Niederlage gegen Birkenau

„Das hat schon wehgetan“

Archivartikel

Mannheim.Zwei Vereine nannte Marco Dubois, Trainer des Handball-Badenligisten TV Friedrichsfeld, als er vor Rundenbeginn nach seinen Meisterschaftsfavoriten gefragt wurde: Die SG Heidelsheim/Helmsheim und den TV Neuenbürg. Gegen Ersteren unterlagen die Friedrichsfelder vor Wochenfrist zum Saisonstart knapp mit 20:22, gegen Neuenbürg geht es heute Abend. „Natürlich sind wir wieder Außenseiter“, erklärt TVF-Sprecher Florian Kuhn vor dem Auswärtsspiel. „Aber verstecken werden wir uns nicht“, hofft er, dass die guten Ansätze aus dem Heidelsheim-Spiel wiederholt werden können.

Im Training unter der Woche stand in erster Linie die Aufarbeitung der Auftaktniederlage im Mittelpunkt: „Es wurde angesprochen, was gut war und was nicht so lief“, so Kuhn. Die Spielanalyse hinsichtlich Kampfgeist und Moral fiel ohnehin sehr positiv aus: „Wir haben nie aufgegeben, jeder hat gekämpft und alles gegeben“, lobt auch der Pressesprecher den gelungenen Auftritt, bei dem lediglich ein Punktgewinn fehlte.

„In Neuenbürg wird es natürlich jetzt nochmals schwerer. Der HC hat noch kein Spiel absolviert, aber wir gehen schon davon aus, dass er wieder eine bärenstarke Mannschaft zusammenhaben wird, die in der Badenliga ganz oben angreifen soll“, so Kuhn, dessen TVF mit dem gleichen Kader wie zuletzt auflaufen wird.

Aufarbeitung stand auch beim TSV Amicitia Viernheim auf dem Programm, der zum Rundenstart eine Sieben-Tore-Führung gegen Birkenau aus der Hand gab und mit 24:25 verlor. „Das hat schon wehgetan“, gibt Trainer Frank Herbert vor dem Spiel bei der SG Heidelsheim/Helmsheim zu. „Aber wir schauen jetzt nur nach vorne und da wartet die nächste ganz schwere Aufgabe auf meine junge Mannschaft.“

Nils Nasgowitz schon wieder weg

Fehlen wird weiterhin Spielmacher und Routinier Holger Hubert (Bandscheibe), ein Fragezeichen steht noch hinter Marcel König (Schulter). Nicht mehr im Aufgebot des TSV Amicitia ist indes der erst zur Vorbereitung von der TSG Friesenheim gekommene Nils Nasgowitz: Er hat einen Studienplatz in Erfurt bekommen und verabschiedet sich folglich ohne Punktspiel von den Südhessen, nachdem er zum Saisonstart im Urlaub weilte.

„Mit Heidelsheim bekommen wir es mit einer sehr wurfstarken Mannschaft zu tun. Da müssen wir in der Deckung gut arbeiten“, erklärt Herbert. „Aber das Wichtigste wird sein, dass wir weniger Fehler fabrizieren, als in der zweiten Hälfte gegen Birkenau.“ me