Handball

Handball Dritte Runde des Molten Cups am Sonntag ab 12 Uhr

„Das wird ein echtes Handballfest“

Archivartikel

Die dritte Runde des Handball-Molten Cups findet am kommenden Sonntag in der Realschulhalle SH1 Wertheim-Bestenheid statt. Mit dabei ist auch der HSV Main-Tauber.

Um 12 Uhr spielt der HSV Main-Tauber gegen den HSC Bad Neustadt. um 14.15 Uhr der HSC Bad Neustadt gegen den MTV Ingolstadt und um 16.30 Uhr der MTV Ingolstadt gegen den HSV Main-Tauber.

Ein Hauch von Bundesligaflair hält am Sonntag Einzug in die Wertheimer SH1 wenn der HSC Bad-Neustadt und der MTV Ingolstadt in der SH1 gastieren. Vor allem der HSC bringt ordentlich Prominenz mit. Angeführt von Ex-Bundesligaspieler Chrischa Hannawald, welcher das Team trainiert, über US-Nationalspieler Gary Hines und Ex-Rimparer Julian Bötsch, findet man im Kader des Bayernligisten einige Namen die auch über die Region hinaus bekannt sind.

HSC hat Ambitionen

Im Gegensatz zu einigen anderen höherklassigen Mannschaften meldete der HSC auch Ambitionen an, den Molten-Cup zu gewinnen und gilt somit auch hier als Favorit. 92:42 lautet das furchteinflößende Torverhältnis der Hannawald-Truppe nach drei Spielen. Doch auch der zweite Gegner hat es in sich. Der MTV Ingolstadt beendete die letztjährige Landesligasaison auf Platz 4 und hat sich für dieses Jahr selbst den Aufstieg zum Ziel gesetzt. Dafür wurde massiv aufgerüstet. Neben einem Wechsel auf der Trainerposition wurden mehrere Spieler aus Tschechien und Ungarn verpflichtet. Während der Ligastart mit 2:2 Punkten nicht optimal für die Ingolstädter war, hatte man im Pokal bisher keine großen Problemen.

Somit gehen die Wertheimer einmal mehr als Außenseiter ins Rennen, vor allem gegen Bad Neustadt ist es ein Duell David gegen Goliath. Trotzdem blickt man am Main mit großer Vorfreude auf die Partien. Sowohl für die Spieler als auch für die Fans ist es nicht alltäglich auf solch große Namen zu treffen.

Die Devise ist daher klar: Erfahrungen sammeln und alles geben. Wichtig wird vor allem sein, keine unnötigen Fehler zu machen, diese werden von derart starken Teams eiskalt bestraft. Hierbei soll auch Neuzugang Kevin Rösler helfen, welcher nach sechs Jahren zum HSV Main-Tauber zurückkehrt. Rösler gehörte in der Landesligasaison 2011/2012 zu den absoluten Topspielern der Wertheimer. In den vergangenen Trainingseinheiten und beim Testspiel in Thüngersheim zeigte er, dass er dies auch in der neuen Saison sein wird.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Harzverbot in der Wertheimer Halle herrscht, was für die Bayern- und Landesligaclubs äußerst unangenehm ist. Wer Sonntag in die Halle kommt darf sich also auf einiges freuen. Prominente Namen, hochklassigen Handball und einen Underdog der bis zur letzten Sekunde alles geben wird. HSV Trainer Konrad Michel ist die Vorfreude auf Sonntag jedenfalls anzumerken: „Das wird ein Handballfest, sowohl für uns, als auch für die Fans. Es ist schon eine Weile her, dass wir solch starke Mannschaften zu Gast hatten. Dementsprechend will ich meinen Spielern auch nicht viel mehr auf den Weg geben, als dass sie die Spiele genießen sollen.“

Wir haben jetzt schon viel mehr erreicht, als wir es uns vor Turnierstart erträumt haben. Gerade für die Jüngeren wird es eine tolle Erfahrung sein, gegen Nationalspieler oder Ex-Bundesligaspieler zu spielen. Dass wir dabei das ein oder andere Mal den Kürzeren ziehen werden ist natürlich klar.“