Handball

Handball TSV-Frauenteam unterliegt der SG Degmarn/Oedheim nach großem Kampf mit 19:22 Toren

Dem Tabellenzweiten ganz ordentlich die Stirn geboten

Archivartikel

TSV Buchen – Degmarn/O. 19:22

Buchen: Just, Schwab (beide Tor), Weber (1), Röckel, Walter (3), Henn (3), Schäfer (5), Gremminger (3), Kraft, Friedmann, Sohns, Vogel (1), Edelmann (3).

Die Handball-Frauen des TSV Buchen hatten kürzlich zum Punktspiel in der Bezirksliga die SG Degmarn-Oedheim zu Gast. Degmarn ging als Tabellenzweiter und damit als Favorit ins Spiel. Der super Mannschaftszusammenhalt und das Können aller Spielerinnen des TSV Buchen gestalteten das Spiel nervenaufreibend und spannend. Allerdings hat sich der Kampf nicht ausgezahlt: Buchen verlor die Partie mit 19:22 Toren.

Nach der hohen Niederlage in der Hinrunde gingen die Buchenerinnen ohne großen Druck, aber mit viel Motivation nach vierwöchiger Pause und intensiver Vorbereitung durch Trainer Andreas Hollerbach in die Partie. In den ersten vier Minuten ging Degmarn mit 2:0 in Führung. Danach erkämpften sich die TSV-Damen ihr erstes Tor und schafften mit dem 5:5 erstmals den Ausgleich, woraufhin Degmarn eine erste Auszeit benötigte. Danach wachte der TSV endgültig auf und ging durch Anna-Maria Webers Tor mit 6:5 in Führung (14.). Starke Abwehrleistungen – unter anderem durch Pia Röckel, Kimberley Sohns und Theresa Vogel – spielten dabei eine ebenfalls große Rolle.

Lena Edelmann und Catharina Henn vergrößerten den Vorsprung auf zwei Tore. Das wollte Degmarn nicht auf sich sitzen lassen und glich, mit teilweise unkameradschaftlichen Mitteln, zum 8:8 aus. Nach 24 Minuten stand es 10:10, worauf eine Auszeit des TSV Buchen folgte.

Nach dem 10:12-Rückstand aus TSV-Sicht zur Halbzeit war Degmarn zuerst nicht zu stoppen (10:14). Die Treffer von Celine Schäfer (2) und Eva Gremminger verkürzten den Abstand wieder, doch die Gäste bauten ihren Vorsprung wieder auf drei Treffer aus (43.). Diesen Rückstand holten die Buchener Damen jedoch mit ihrer starken Abwehrleistung – Torhüterin Elisabeth Schwab hielt unter anderem zwei Siebenmeter – und ihren schnellen Angriffen, in denen auch Carolin Kraft und A-Jugend-Spielerin Alina Friedmann eine große Rolle spielten, auf (18:18, 55.). Die TSV-Frauen kämpften nun um den möglichen Sieg, doch die Gäste nutten unter anderem ein Überzahlspiel zum 22:19-Endstand.

Trotz Niederlage waren die Damen des TSV zufrieden und stolz auf ihre Leistung gegen den Tabellenzweiten.

Das Anfeuern von der Bank, unter anderem von den verletzten Spielerinnen Marion Michael und Stefanie Fischer, unterstützte die Spielerinnen „auf der Platte“ enorm, ebenso die Fans auf der Tribüne. tsv