Handball

Frauen-Badenliga HG-Niederlage in Pforzheim

Den Anfang verschlafen

Pforzheim/E. – Königsh./S. 30:24

Königshofen/Sachsenflur: Marion Wilm (Tor), Nadja Schneider (Tor), Elisabeth Schwab (Tor), Sabrina Dittmann (1), Anna Winkler (3), Catharina Henn (3), Josefine Adelmann (3), Lena Edelmann (2), Sophia Fürst (2), Lydia Scherzinger (3), Anna-Lena Roth, Franziska Lang (7/3).

Nachdem die Frauenmannschaft der HG Königshofen/Sachsenflur am vergangenen Sonntag die beiden Punkte gegen den TSV Birkenau II im Taubertal behielt, ging man am Mittwoch leer aus. Das Team von Trainer Alexander Schad war bei der TSG Pforzheim/Eutingen zu Gast. Die Gastgeberinnen waren kein unbekannter Gegner, denn man bestritt das erste Rundenspiel in heimischer Halle schon gegen die TSG.

Wie auch schon im Hinspiel legten die Pforzheimerinnen auch dieses Mal vor und führten nach zehn Minuten 3:0. Die von Beginn an praktizierte Manndeckung gegen Anna Winkler machte es der Mannschaft aus Königshofen schwer, ihr gewohntes Spiel im Angriff durchzuziehen. Mit viel zu wenig Druck und durch Unkonzentriertheit schaffte man es nicht, sich klare Chancen herauszuspielen und selbst die ersten Tore zu erzielen.

Fürst trifft als Erste

Dies zwang Trainer Alexander Schad dazu, die erste Auszeit zu nehmen, um seiner Mannschaft noch einmal klar zu machen, dass im Angriff wie auch in der Abwehr mehr Engagement nötig ist. Den ersten Treffer verbuchte dann Sophia Fürst auf ihrem Konto, nachdem man sich im Angriff nun mehr Zeit ließ und nicht einfach unvorbereitet abschloss. Mit dem ersten Tor der Taubertälerinnen spielte man jetzt hinten wie vorne konzentrierter und schaffte bis zur Halbzeit den 11:11-Ausgleich.

Mit dem Treffer zum 11:12 durch Lena Edelmann ging die HG das erste und letzte Mal in Führung. Das schnelle Angriffsspiel der TSG Pforzheim/Eutingen wurde stetig belohnt, und so setzten sie sich in der 37 Minute mit 20:13 ab. Auch die erneute frühe Auszeit der HG änderte nicht mehr viel am Spielverlauf. Denn obwohl sich die HG-Frauen nochmals auf 20:24 herankämpften, reichte es am Ende nicht, das Spiel zu drehen. hgd