Handball

Fußball Am Mittwoch, 15. Mai, spielen ab 18 Uhr in Götzingen der TSV Rosenberg und der TSV Buchen um den Gewinn des Kreispokals Buchen

Dieses Mal gibt es einen klaren Favoriten

Die Saison biegt so langsam aber sicher auf die Zielgerade ein, und es wird Zeit für das Pokalendspiel des Fußballkreises Buchen: Hier trifft am Mittwoch, 15. Mai, der TSV Rosenberg auf den TSV Buchen. Gespielt wird ab 18 Uhr auf dem Sportplatz des TSV Götzingen.

Für ein Finale eher ungewöhnlich, ist die Favoritenrolle in diesem Jahr klar vergeben. In der Kreisliga hat Rosenberg mehr als doppelt so viele Punkte auf dem Konto wie der TSV Buchen. „Rosenberg spielt zweifelsohne eine tolle Saison und steht völlig zu Recht auf dem Platz an der Sonne. Sie sind mit 20 Gegentreffern sehr defensivstabil und in der Offensive nagen sie ebenfalls nicht am Hungertuch. Die Favoritenfrage wäre hiermit auch gleich geklärt“, sagt auch der Buchener Trainer Oliver Neeb. Rosenbergs Coach Christoph Meier gibt sich jedoch eher bescheiden und rechnet mit einer starken Buchner Mannschaft: „Sie sind eine junge lauf- und kampfstarke Truppe und haben dazu noch erfahrene Landesliga-Spieler in ihren Reihen. Sie haben uns das Leben im Rückrundenspiel ganz schön schwer gemacht.“ Trotzdem siegte Rosenberg 3:1 – aber das war schon im Dezember. Im Hinspiel im August unterlag Buchen noch 1:5.

Noch eine Rechnung offen

In beiden Kreisliga-Vereinen ist die Vorfreude auf das Finale natürlich dennoch riesig, während Rosenberg nach dem verlorenen Finale 2017 gegen Schweinberg „mit dem Pokal noch eine Rechnung offen hat“, versucht der TSV Buchen die eher durchwachsene Saison mit einem starken Endspiel abzuschließen. Der TSV Rosenberg gewann übrigens letztmals den Kreispokal 2011 mit einem 3:0-Finalsieg gegen Seckach. Der TSV Buchen holte 2007 zuletzt den „Cup“. Finalgegner war der TSV Höpfingen II.

Personell haben die beiden aktuellen Final-Mannschaften mit einigen Sorgen zu kämpfen: Rosenbergs Top-Torjäger Daniel Breitinger war nach mehrwöchiger Verletzungspause im Ligaspiel gegen Höpfingen II erstmals wieder im Kader, auf Raphi Nohe-Bujak und Armend Gashi muss der TSV Rosenberg sicher verzichten. Beim TSV Buchen entspannt sich die zuvor so schwierige personelle Situation zum Mittwoch hin wieder etwas, lediglich der Einsatz von Benni Kugel ist fraglich.

Beide „TSV“ wollen ihrer Spielweise treu bleiben und auch gar nicht so viel über den taktischen Plan verraten. „Christoph wird sich bedanken, wenn ich ihm unseren taktischen Plan vorher Preis gebe“, so Neeb mit einem Augenzwinkern und fügt an: „Klar ist, das ‚Ding’ sollte am Ende unser ‚Ding’ sein – frisch poliert und prall gefüllt.“ An Selbstbewusstsein hapert es vor dem Finale also nicht beim TSV Buchen.

Eine spezielle Vorbereitung auf das Endspiel gibt es sowohl beim TSV Rosenberg, als auch beim TSV Buchen nicht. Meier sagt: „Für dieses Spiel muss man keinen extra motivieren, die Mannschaft weiß, worum es geht. Wir sind heiß auf die Partie.“ Schließlich geht es für Rosenberg auch darum, das Double zu holen – Kreisliga-Titel und Pokalgewinn. Oliver Neeb sagt: „Wir haben unsere festen Abläufe vor jedem Spiel, an denen wir fest halten. Die Nervosität wird ohnehin groß sein, da gieße ich nicht noch zusätzliches Öl ins Feuer.“

Keine Party geplant

Während in den Jahren zuvor schon die größten Partys in den heimischen Sportheimen geplant wurden, ist man in diesem Jahr eher spontan. In Rosenberg mache man im Anschluss dann die Nacht zum Tage. Buchen zählt auf die Unterstützung des Gastgebers: „Götzingen ist hoffentlich auf alle Eventualitäten vorbereitet!“