Handball

Handball Die DJK Rimpar „Wölfe“ treffen auf den HSV

Duell in der Hansestadt

Zumindest namentlich wartet auf die DJK Rimpar Wölfe in der 2. Bundesliga am Sonntag ein großer Gegner. Für die „Grün-Weißen“ geht es an die Elbe, wo man um 15 Uhr auf den HSV Hamburg trifft.

Sicherlich sind die „Nordlichter“ nicht mehr mit der Handballmacht zu vergleichen, die man vor dem Insolvenzverfahren vor knapp drei Jahren noch darstellte. Dennoch haben sich die Hamburger nach dem Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse einigermaßen etabliert und rangieren derzeit punktgleich mit den „Wölfen“ im unteren Tabellenmittelfeld. Während Rimpar zuletzt mit einem 23:21-Sieg über TuS Ferndorf die Klatsche gegen Balingen vergessen machte, wartet der HSV seit zwei Partien auf einen Punktgewinn. Zugegeben: Beim knappen 28:31 gegen Aufstiegsaspirant TuS Lübbecke machte man über weite Phasen eine sehr gute Figur.

Für die Unterfranken wird es gegen Hamburg vorrangig darum gehen, die Diskussionen um die „Nicht-Vertrags-Verlängerung“ von Trainer Matthias Obinger (wir berichteten) auszuklammern. Die mit 214 Gegentoren eher anfällige Defensive der Gastgeber könnte hierbei zum Erfolgsschlüssel für Rimpar werden. Hierfür müssen die „Wölfe“ jedoch ihre Offensiv-Maschinerie ordentlich in Gang bringen. Doch da ist auch noch einige im Argen: Mit 165 Treffern stellt man den schlechtesten Angriff der Liga. Der Sieger der Partie hat in jedem Fall die Möglichkeit, sich weiter in Richtung gesichertes Mittelfeld zu schieben, während der Verlierer aufpassen muss, nicht im Keller zu versinken. nv