Handball

Badenliga Frauen Die HG Königshofen/Sachsenflur muss Jahr für Jahr mit einem kleineren Spielerinnen-Kader kämpfen / Lediglich ein Neuzugang in diesem Jahr

Dünne Personaldecke bereitet Sorgen

Die Frauenmannschaft der HG Königshofen/Sachsenflur ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Badenliga. Auch in der kommenden Saison 2017/2018 stellt sich die Mannschaft um Trainer Alexander Schad und Manager Edwin Schad wieder der sportlichen und organisatorischen Herausforderung Badenliga - allerdings mit einem von Jahr zu Jahr kleiner werdenden Spielerinnenpool.

In die neue Saison geht die HG lediglich mit zehn Spielerinnen. Vier Abgängen steht nur ein einziger Neuzugang gegenüber: Sophia Fürst vom TV Hardheim wird die Mannschaft verstärken, Alina Meyer, Verena Kossowski, Judith Nemet und Isabel Menrath haben dagegen ihre Laufbahn beendet.

Seit 2012 hat die Mannschaft insgesamt nun 17 Spielerinnen verloren. Nachwuchstalente aus der Region sind so gut wie keine mehr "auf dem Markt". Deshalb steht die kommende Saison ganz im Zeichen der engen Personaldecke. Bleibt die Mannschaft von Verletzungspech verschont, ist ihr jedoch durchaus eine gute Platzierung zuzutrauen. Zielsetzung ist, unter Vorbehalt, dass man ohne größere Verletzungen durch die Runde kommt, die Vorjahresplatzierung zu verbessern. Damals landete die HG punktgleich mit dem TV Brühl auf dem achten Platz.

Das Rückgrat der Mannschaft bilden die drei Routiniers Rafaela Bawidamann im Tor sowie Patrizia Schäffner und Sabine Schmitt. Im Rückraum sind besonders die jungen Talente um Anna Winkler gefordert. Neben den altbekannten Mannschaften aus Rot, Wiesloch, Brühl und Co. hat es die Mannschaft von Trainer Alexander Schad in der kommenden Runde neu mit der HG Oftersheim/Schwetzingen (Aufsteiger aus der Verbandsliga) sowie dem Baden-Württembergliga-Absteiger SG Nußloch zu tun. Gegen die startet die HG auch gleich in die Saison, denn am Sonntag, 8. Oktober, trifft Königshofen/Sachsenflur im ersten Saisonspiel in der Tauber-Franken-Halle auf besagte SG.