Handball

Handball HG Königshofen/Sachsenflur kassiert klare Niederlage

Ersatzgeschwächt ohne Siegchance

TSV Handschuhsheim – HG Königshofen/Sachsenflur 36:24

Königshofen/Sachsenflur: J. Müller, A. Sander (beide Tor), T. Meyer (5 Tore/davon 1 Siebenmeter), D. Meyer (8/2), Wetterich (4/2), T. Sander, Hensel, D. Fischer (4), Buchinger (2), Bleckmann (1)

Auch im vierten Spiel der allerdings noch jungen Verbandsliga-Saison mussten die Handballer aus Königshofen und Sachsenflur eine Niederlage in Kauf nehmen.

Beim bisher ebenfalls sieglosen TSV Handschuhsheim wäre ein Sieg natürlich enorm wichtig gewesen. Wegen mehrerer Ausfälle (teilweise verletzungsbedingt, teilweise aus privaten Gründen) standen Trainer Valentin Okuschko lediglich acht Feldspieler zur Verfügung.

Das Spiel war dann auch schnell „gelaufen“. Nur in der Anfangsphase hielten die Gäste mit und gestalteten das Spiel einigermaßen offen. Doch reihenweise Fehlwürfe gaben dem TSV immer wieder die Chance zu schnellen Kontern, die die Gastgeber nahezu perfekt zu Ende spielten.

Aus dem Rückraum der HG gab es selten Entlastung, lediglich Dennis Meyer und Max Wetterich setzten sich hier das ein oder andere Mal durch. Die jungen HG-Spieler agierten dagegen einfach zu zögerlich. Handschuhsheim war mit mit der Wut von drei knappen Niederlagen angetreten und nutzte jede sich bietende Möglichkeit. Schon zur Pause führten die Gastgeber klar mit 17:8.

Auch nach der Pause änderte sich das Bild kaum. Erzielte die HG ein Tor, dann kassierte sie meist im Gegenzug schon wieder einen Treffer. Besonders das Rückzugsverhalten stimmte nicht und so fand fast jeder lange Pass bei den Gastgebern auch seinen Empfänger. Handschuhsheim kam so immer wieder zu einfachen Toren.

Am Ende stand es 36:24 und die HG bleibt weiter ohne Punkte und rutschte damit auf den letzten Platz der Tabelle ab. Das Spiel zeigte überdeutlich, wie wichtig die erfahrenen Spieler für die HG sind. Es haben fünf Spieler gefehlt, die normal in der Startformation gestanden wären. Das konnten die meist jungen Akteure nicht kompensieren. Doch mit der Zeit sollten auch sie mehr Verantwortung übernehmen.

Jetzt heißt es, im kommenden Heimspiel mit „komplettem Personal“ die ebenfalls punktlosen Dossenheimer zu schlagen, damit man nicht schon früh in der Saison den Anschluss verliert.