Handball

Handball TV Großwallstadt erhält Lizenz für die 2. Bundesliga

„Es ist ein Meilenstein“

Gestern erteilte die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga (HBL) dem TV Großwallstadt die Lizenz für die 2. Bundesliga, und dies ohne Bedingungen. Am 5. Mai hatten Stefan Wüst und Walter Klug vom TVG in Hamburg am Rande des „Final Four“, mit der HBL die abschließenden Gespräche geführt.

Die Gesellschafter freuen sich sehr über die Entscheidung: „Es ist ein Meilenstein, sagt Geschäftsführer Klug. Drei Jahre harte Arbeit des Teams und vielen Verantwortlichen, insbesondere aus dem Projektteam, liegen hinter uns. Im ersten Jahr war die Zielsetzung Überleben und Vertrauensbildung, im zweiten Jahr Stabilität. Wir haben mit Souveränität im dritten Jahr die Meisterschaft gewonnen und außerhalb des Spielfeldes mit Innovationen sehr ordentliche Arbeit geleistet.“

Vorausgegangen war die Lizenzprüfung der HBL. Der TVG hatte wie jeder Bewerber die wirtschaftlichen Verhältnisse offenzulegen. Das bedeutet, dass die Vermögenslage und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der GmbH unter unternehmerischen Gesichtspunkten geprüft wurden. Das geschah durch den Gutachterausschuss der Handball-Bundesliga, dem Wirtschaftsprüfer und Steuerberater angehören. Für die neue Spielzeit wird mit einem Etat von etwas über einer Million Euro geplant. Beim Planergebnis für die Saison 18/19 spielen Sponsorenleistungen und Ticketeinnahmen die Hauptrolle. Stefan Wüst (Gesellschafter und Bereichsleiter für Sponsoring) kommentiert die Ansätze: „Im Sponsoring haben wir neue Partner gewonnen und langjährige Partner haben verlängert und zum Teil kräftig erhöht.“

Sportlich erwartet den TVG in der 2. Bundesliga eine große Herausforderung, da fünf Clubs am Ende der Saison absteigen werden. Vier namhafte Aufsteiger und zwei Absteiger aus der 1. Bundesliga versprechen einen mächtigen Konkurrenzkampf in der Liga. Der Sportliche Leiter, Manfred Hofmann sagt: „Wir gehen mit viel Selbstbewusstsein und gezielten Verstärkungen in die Runde.“