Handball

Handball HSV Main-Tauber tritt in der zweiten Runde des Molten-Cups am morgigen Samstag in Bayreuth an

Fehlendes Losglück, deshalb nur krasser Außenseiter

Archivartikel

„Für die Mannschaft wird es eine tolle Erfahrung werden. Sportlich sind wir der krasse Außenseiter. Dennoch wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen. Was am Ende dabei rausspringt, werden wir sehen.“ so Konrad Michel, Spielertrainer des HSV Main-Tauber, vor der zweiten Runde im Molten Cup, welche im Rahmen eines „Final Four“ ausgespielt wird.

Tatsächlich kann man nicht gerade von Losglück sprechen, wenn man sich die Gegner der Wertheimer anschaut. Im Halbfinale trifft man auf den Landesligisten HC Sulzbach/Rosenberg, in einem möglichen Finale würde dann der Bezirksoberligist MTV Stadeln oder das Bayernligateam Haspo Bayreuth warten. Letztere sind, sollten sie in Bestbesetzung antreten, Topfavorit auf das Weiterkommen und im Favoritenkreis für den Gesamtsieg.

Eigentlich Heimrecht

Ob alle Teams ihre erste Garde schicken, ist schwer abzusehen, in der ersten Runde war dies nicht der Fall.

Ärgerlich für die Wertheimer ist, dass das Heimrecht das einem als niedrigstklassiger Verein eigentlich zustehen würde, aufgrund eines Kommunikationsfehlers erloschen ist. Ein Weiterkommen wäre jedoch nicht nur aufgrund der Stärke der Gegner eine Überraschung.

Mehrere Ausfälle

Trainer Konrad Michel muss gleich auf mehrere Spieler verzichten. Auch die Vorbereitung verlief die letzten Wochen durch mehrere urlaubs- und arbeitsbedingte Ausfälle nicht wie gewünscht.

Das große Plus ist jedoch der Teamgeist, dies war schon gegen das Team Heidingsfeld bemerkbar, das man zu Beginn der Vorbereitung deutlich schlug.

Trainer Michel warnt jedoch auch schon im Hinblick auf den Saisonstart Mitte Oktober: „Die letzten Wochen sind nicht zufriedenstellend verlaufen. Wir müssen unsere Intensität nun erhöhen wenn wir pünktlich zum Rundenstart in Form kommen wollen. Hierfür wird das Turnier am Samstag auch ein guter Test. Von höherklassigen Mannschaften kann man immer viel lernen. Ich bin gespannt wie meine Mannschaft mit der Herausforderung umgeht.“ mm