Handball

Badenliga Männer Für den TV Hardheim ist nach einigen Veränderungen im Kader der erneute Klassenerhalt das vorrangige Ziel

Geschlossenheit muss Trumpf sein

Den 16. September haben sich Hardheims Handball-Fans längst in den Terminkalender eingetragen, denn an diesem Tag startet die neue Saison in der Handball-Badenliga. Für den TV Hardheim ist es bereits die fünfte Saison in Badens höchster Liga, und natürlich möchten Hardheims Handballer auch in der neuen Runde wieder erfolgreich abschneiden.

In der vergangenen Saison hat sich der TVH unter seinem neuen Trainer Karoly Kovacs nach Anfangsschwierigkeiten noch den elften Platz gesichert. Das war auf Grund der völlig neu formierten Mannschaft mit zahlreichen Abgängen von Leistungsträgern durchaus als ein Erfolg zu werten. Auch in diesem Jahr kann das Saisonziel wiederum nur Klassenerhalt heißen, da die Leistungsstärke aller Teams in der Badenliga sich auf einem sehr hohen Niveau sehr weit angeglichen hat. Nur zwei Mannschaften werden in der Handballszene als Top-Favoriten deklariert. Dies sind die beiden Absteiger SG Heidelsheim/Helmsheim sowie die SG Heddesheim. Dem TV Birkenau, der als letztjähriger Tabellenzweiter nur knapp den Aufstieg verpasst hat, werden außerdem auch noch gute Chancen auf einen vorderen Platz eingeräumt. Mit dem HC Neuenbürg gesellt sich außerdem ein starker Aufsteiger dazu. So kann man sich jetzt schon ausrechnen, dass der TV Hardheim wieder besonders gefordert ist, will er die Klasse erhalten.

In der Zwischenzeit hat sich beim TVH wieder einiges getan. In den Wochen vor dem Saisonstart wurde in erster Linie am Feinschliff gearbeitet, ehe die Heimpremiere gegen den TV Knielingen am morgigen Samstag die neue Runde einläutet. Dann werden auch wieder mit Trainer Karoly Kovacs und dem sportlichen Leiter Karlheinz Pauler zwei bekannte Gesichter an der Bande stehen, die bereits im vergangenen Jahr erfolgreich die sportlichen Geschicke der ersten Mannschaft gelenkt haben.

Einige Veränderungen

Auf dem Hallenparkett selbst gibt es auch wieder einige Veränderungen. Erfreulich ist, das gleich zwei Eigengewächse zurückgekehrt sind. Das sind Christian Ernst im Tor und Lukas Schneider auf der Rechtsaußenposition.

Auch Steffen Gärtner wird nach seiner langwierigen Verletzung wieder am Kreis zu finden sein und am gegnerischen Tor für Unruhe sorgen.

Hoffnungsvoller Nachwuchs

Verzichten muss Hardheims sportliche Leitung dagegen auf den "Langen", denn Thomas Withopf möchte aus privaten Verpflichtungen heraus zumindest bis Weihnachten etwas kürzer treten. Auch Philipp Ohlhaut steht aus studienbedingten Gründen nicht zur Verfügung. Damit müssen es wie schon in der vergangenen Saison wieder einige Spieler aus dem Nachwuchsbereich richten. Sie haben gezeigt, dass sie den Sprung in die erste Mannschaft schaffen können. Mit Rico Berberich, Sascha Waldherr, Danil Schmakov, Janik Hass und Lars Engels bieten sich insgesamt fünf Perspektivspieler an, die in den Männerbereich vorgestoßen sind. Zunächst einmal werden sie allerdings die meisten Einsatzzeiten noch in der zweiten Mannschaft bekommen.

Weiterhin ist auch Torhüter Juraj Pekar verletzungsbedingt zum Zuschauen verurteilt. Auch Niklas Winter muss auf Grund einer Knieverletzung ebenfalls noch bis Weihnachten pausieren.

In der Vorbereitungszeit waren durchschnittlich 18 Spieler im Training. Doch auch diese Phase war immer wieder von vielen Verletzungen einzelner Spieler geprägt.

Dennoch geht Hardheims Coach Karoly Kovacs ganz zuversichtlich in die neue Runde und setzt auf die mannschaftliche Geschlossenheit und die Kampfkraft seines Teams, um das sportliche Ziel, den Klassenerhalt, tatsächlich umsetzen zu können.