Handball

Landesliga Die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim möchte ihre Siegesserie zu Hause gegen Wiesloch fortsetzen / Personalsituation hat sich etwas entspannt

„Grün-Weiße“ wollen den aktuellen Lauf nutzen

Archivartikel

Nach drei Siegen in Folge konnte die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim mit aktuell 9:3-Punkten ihre Spitzenposition in der Landesliga Nord weiter festigen. Allerdings täuscht das Tabellenbild etwas, denn aufgrund des Spielplans haben die einzelnen Mannschaften unterschiedlich viele Partien absolviert. Unabhängig davon wollen die „Grün-Weißen“ ihren derzeitig guten Lauf nutzen, um weiterhin möglichst lange vorn dabei zu sein.

Morgen um 19.30 Uhr ist nun die Reserve von Badenligist TSG Wiesloch zu Gast in der Grünewaldhalle in Tauberbischofsheim. Allein von der Tabellenkonstellation her betrachtet gehen die Gastgeber als Favoriten ins Spiel. Sie brennen darauf ihre positive Serie mit einem weiteren Sieg auszubauen. Entsprechend motiviert und selbstbewusst werden sie diese Aufgabe auch angehen. Die TSG Wiesloch 2 liegt momentan mit 4:10-Punkten auf Rang zehn. Schon im letzten Jahr mussten die Gäste bis zuletzt um den Klassenerhalt in der Landesliga kämpfen, und auch in dieser Saison geht es ihnen wohl nur darum, nicht abzusteigen. Bisher schaffte das Team aus dem Rhein-Neckar-Kreis neben zwei Unentschieden erst einen doppelten Punktgewinn gegen die HSG Mannheim. Die übrigen vier Begegnungen gingen teilweise recht deutlich verloren.

Im Blick auf das Match am Samstag lassen sich daraus allerdings kaum Schlüsse ziehen. Der bisherige Spielverlauf zeigt deutlich, dass in dieser Klasse jeder jeden schlagen kann. Und gerade gegen Reserveteams ist eine Prognose noch wesentlich schwieriger zu treffen, weil immer mal wieder Akteure aus der ersten Mannschaft auflaufen könnten. Das beschäftigt die Taubertäler im Vorfeld der anstehenden Partie allerdings wenig. Trainer Martin Keupp hat sicher wieder das passende Konzept parat, um sein Team optimal auf den Gegner einzustellen. Gerade in den letzten Spielen war er mit den Leistungen seiner Akteure vor allem im Abwehrbereich weitgehend zufrieden. Allerdings sieht er im Offensivverhalten nach wie vor Möglichkeiten, das Spiel noch effektiver und erfolgreicher zu gestalten.

Erfreulicherweise hat sich die Personallage der HSG etwas entspannt. Die zuletzt privat oder beruflich verhinderten Sandro Leuthold, Florian Brezina, sowie der frischgebackene Vater Niklas Küpper sind voraussichtlich alle drei wieder an Bord. Das gibt dem Trainer Raum für weitere Alternativen.

Seine Heimpremiere gibt am Samstag jedenfalls Neuzugang Viktor Bodó. Bereits letzte Woche beim Auswärtsspiel in Waldhof überzeugte er sein Publikum mit acht spektakulären Toren.