Handball

Verbandsliga Dittigheim/Tauberbischofsheim empfängt am Sonntag das Reserveteam des Drittligisten SG Leutershausen

HSG benötigt die Punkte ganz dringend

Archivartikel

Nach dem spielfreien Wochenende empfängt die Verbandsliga-Männermannschaft der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim am Sonntag zu ungewohnter Zeit (18 Uhr) in der Tauberbischofsheimer Grünewald-Sporthalle die zweite Vertretung von Drittligist SG Leutershausen. Damit wartet auf die "Grün-Weißen" erneut eine extrem schwierige Aufgabe. Die Gäste stehen in der Tabelle aktuell mit 12:8 Punkten auf dem fünften Platz und haben durchaus noch Luft nach oben.

Allerdings zeigten die "Roten Teufel" von der Bergstraße in der laufenden Spielrunde bisher wenig Konstanz. Zum einen ließen sie gegen vermeintlich schwächere Gegner Punkte liegen, andererseits fügten sie dem Spitzenteam TSG Plankstadt mit 35:29 Toren die bisher einzige Niederlage zu. Das muss allerdings nicht wirklich überraschen, denn erfahrungsgemäß sind Reserveteams im Allgemeinen nur schwer einzuschätzen. In ihren Reihen tummeln sich aufstrebende Nachwuchstalente, gleichzeitig kommen aber auch immer wieder routinierte Ersatzspieler aus der ersten Mannschaft zum Einsatz. So lässt sich auch für die Partie am Sonntag nur schwer eine Prognose stellen.

Die Gastgeber befinden sich nach neun Spieltagen bereits mitten im Abstiegskampf. Die Mannschaft kam bisher einfach noch nicht richtig in die Gänge und konnte ihre Verbandsligatauglichkeit nur phasenweise zeigen. So liegen die Taubertäler momentan mit 4:14 Punkten auf einem Abstiegsplatz, der Anschluss nach vorne ist allerdings durchaus noch in Sichtweite. Allerdings müssen jetzt dringend Erfolge her. Ob das gegen Leutershausen gelingen kann, bleibt abzuwarten.

Viel wird davon abhängen, wie die Gastgeber ins Spiel finden. Die im letzten Heimspiel gegen Ettlingen/Bruchhausen gezeigte Leistung stimmt trotz der Niederlage optimistisch. Können die "Grün-Weißen" gegen die "Roten Teufel" ähnlich engagiert zu Werke gehen, ist durchaus etwas Zählbares zu holen. Doch da muss jeder einzelne Spieler an seine Grenzen gehen.

Trainer Martin Keupp ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Er weiß allerdings genau, wo er ansetzen muss. In den vergangenen Spielen wurde die HSG wiederholt um den Lohn ihrer Arbeit gebracht, weil ihr einfach zu viele technische Fehler unterliefen. Die gilt es zu minimieren, dann sollten sich auch wieder Erfolge einstellen.

Allerdings bleibt auch die Personaldecke der Taubertäler weiter angespannt. Neben dem langzeitverletzten Thomas Keupp fehlen am Sonntag definitiv die verletzten Max Engert, Florian Brezina und Manuel Rack. Fritz Bloser und David Küpper sind angeschlagen, werden aber voraussichtlich auflaufen. Pascal Gärtner muss aus beruflichen Gründen passen.

Im Vorspiel empfängt die zweite Mannschaft der HSG den TSV Crailsheim. Spielbeginn dieser Partie ist um 16 Uhr.