Handball

Handball Für die Wertheimer Männermannschaft steht ein schwieriges Auswärtsspiel an

HSV startet in Endspurt um Meisterschaft

Archivartikel

Die HSV Main-Tauber tritt am Samstag, 9. März um 15:45 Uhr, zum Auswärtsspiel in der Handmall-Männer Bezirksliga Südwest Unterfranken bei der TG Heidingsfeld II an. Das Spiel findet im Sportzentrum Würzburg statt.

Schwierige Aufgabe

Vor einer schwierigen Aufgabe steht der HSV Main-Tauber am Samstag in Heidingsfeld. Ein Sieg wäre wichtig, um die Meisterschaft weiter im Blick zu haben. Von dieser hatten die Heidingsfelder bis vor kurzem selbst noch geträumt.

Mit zwischenzeitlich sechs Siegen in Serie kämpften sich die „Hätzfelder“ nach durchwachsenem Saisonstart zurück ins Rennen um den Aufstieg.

Dieser Traum musste mit der Niederlage gegen die DJK Waldbüttelbrunn II begraben werden. Die TGH will allerdings ihre letzte Chance nutzen – schließlich sind vier Punkte in vier Spielen rechnerisch noch aufzuholen.

Der Kader der Heidingsfelder bringt viel Qualität mit sich. Genug Qualität, um Wertheim-Bezwinger Großlangheim mit 14:36 auf die Bretter zu schicken.

Nach diesem Ausrufezeichen rechneten nicht wenige damit, dass auch die DJK Waldbüttelbrunn gegen Heidingsfeld den Kürzeren ziehen würde. Das dies nicht passiert ist, spricht für die Ausgeglichenheit der Liga. Den wahrscheinlich größten Anteil am zwischenzeitlichen Höhenflug der TGH hatte wohl Cedric Steinmetz.

Dieser rangiert mit 79 Treffern in zwölf Spielen hinter Wertheims Kevin Kunzmann auf Platz zwei der Torjägerliste.

Vor allem in den letzten Wochen war Steinmetz kaum zu stoppen. Angst hat man in Wertheim jedoch keine, stellt man doch die beste Abwehr der Liga. Schon im Hinspiel hielt man die Heidingsfelder gut in Schach.

Team tritt geschlossen auf

Heidingsfeld hat jedoch weitaus mehr zu bieten als nur einen gute Rückraumschützen.

Auch mannschaftlich tritt das Team von Trainer Manfred Wirth geschlossen auf.

Ähnlich wie beim HSV herrscht eine gesunde Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern.

Ein Vorteil für die Heidingsfelder könnte sein, dass sie sich in einem besseren Rhythmus befinden.

Die Gäste absolvierten ihr letztes Spiel am 16. Februar. Zuletzt wurde aufgrund der Faschingsferien nicht trainiert. Bei den Hausherren stellt sich die Situation etwas anders dar. An der Motivation wird es beim HSV nicht scheitern.

Großer Ansporn

Noch drei Partien trennen den Tabellenführer von der Meisterschaft. Noch mehr Ansporn ist wohl kaum möglich.

Diese besondere Ausgangslage wird auch bei den Aussagen von Trainer Konrad Michel deutlich: „Wir werden jetzt im Endspurt noch mal alles aus uns heraus holen. Heidingsfeld hat eine der besten Mannschaften der Liga, wäre der Saisonstart für sie besser gelaufen, hätten sie sehr gute Chancen aufzusteigen.“

Die Mannschaft dürfe sich jetzt keine Schwächephase mehr erlauben. In Heidingsfeld müsse sie vielleicht ihre beste Saisonleistung abliefern, um zu gewinnen.

„Die nötige Leidenschaft“

„Es ist suboptimal, dass wir nicht mal ein ordentliches Abschlusstraining abhalten können, in dem wir auf den Gegner eingehen. Doch ich glaube an die Qualität meiner Mannschaft und dass sie die nötige Leidenschaft auf die Platte bringt“, so der Trainer. mm