Handball

Handball HG-Frauen verlieren gegen TSV Amicitia Viernheim

Immerhin gut gekämpft

HG Königshofen/Sachsenflur – TSV Amicitia Viernheim 25:28 (14:14)

Königshofen/Sachsenflur: C. Schmitt (Tor), Menrath (2), Dittmann (1), Lang (3), Winkler (4), Thoben (1), Fürst (4), S. Schmitt (3), Schäffner (7/3).

Das Frauen-handballteam der HG Königshofen/Sachsenflur traf vor eigener Kulisse auf den TSV Amicitia Viernheim. Die Gastmannschaft hat sich in der Rückrunde gesteigert und steht im Mittelfeld der Tabelle. Somit war die HG auf ein hart umkämpftes Spiel eingestellt. Trainer Alexander Schad konnte dabei bis auf Marion Wilm auf alle Spielerinnen zurückgreifen. Wilm wurde von Corinna Schmitt ersetzt.

Viernheim setzte zwar den ersten Treffer des Spiels, allerdings glich die HG Königshofen/ Sachsenflur sofort aus. So gestaltete sich das Spiel zu Beginn sehr ausgeglichen. In der Anfangsphase zeigten die HG-Damen ein variables Angriffsspiel, erzielten einige tolle Treffer und setzten sich auf 6:4 ab.

Doch die halblinke Rückraumspielerin der Gäste hatte einen guten Tag erwischt und erzielte zwei Treffer in Folge zum 8:7 für Viernheim.

HG-Trainer Alexander Schad wollte diese gute Phase der Gäste unterbrechen und nahm eine erste Auszeit. Er appellierte an seine Mannschaft, in der Abwehr offensiver und aggressiver gegen die guten Rückraumspielerinnen der Gäste zu agieren. Die Ansprache zeigte Wirkung. Die Abwehr spielte nun wesentlich besser zusammen und erkämpfte ein ums andere Mal den Ball.

Die „Damen in Rot“ spielten über die erste und zweite Welle nach vorn, erzielten nun fünf Tore in Folge und setzten sich somit auf 12:8 ab. In dieser starken Phase hielt außerdem Corinna Schmitt schon den zweiten Siebenmeter. Sie zeigte über das gesamte Spiel eine gute Leistung im Tor.

Der Gästetrainer unterbrach diesen Lauf der HG Königshofen/Sachsenflur und nahm eine Auszeit. Die Damen aus Viernheim stellten anschließend die Abwehr auf eine offensive 5:1-Deckung um. Diese Maßnahme brachte das bis dahin flüssige Angriffsspiel der Gastgeberinnen ins Stocken. Die Gäste glichen in der 29. Minute zum 13:13 aus. Jeder Mannschaft gelang noch ein Treffer, und so ging man mit einem 14:14-Unentschieden in die Kabine.

In der Halbzeitansprache forderte Trainer Alexander Schad seine Mannschaft auf, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Doch die Damen aus Viernheim kamen besser aufgelegt aus der Kabine und gingen in Führung (17:15). Außerdem wurde Anna Winkler „in kurze Deckung“ genommen. Im Angriff funktionierte das gute Zusammenspiel aus der ersten Hälfte nicht mehr so gut. Die Gäste kamen immer besser ins Spiel und setzten sich auf 21:17 ab.

Nun stellte auch Trainer Alexander Schad die Abwehr auf eine 5:1-Deckung um. Dies erwies sich zunächst als das richtige taktische Mittel. Sophia Fürst gelang in einer schönen Einzelaktion das 20:22. Doch die Gegnerinnen spielten ihre Angriffe konsequent aus und bauten die Führung wieder aus (25:21).

Die Heimmannschaft gab jedoch nicht auf und nahm zwei Rückraumspielerinnen „in kurze Deckung“. Durch diese taktische Variante gelangen Ballgewinne und zwei Tempogegenstöße. So kam man noch einmal auf 23:25 heran. Doch Viernheim ließ sich nicht mehr aus dem Spielfluss bringen und gewann am Ende mit 25:28.

Insgesamt zeigte die HG über das gesamte Spiel eine gute kämpferische Leistung und musste sich nur knapp geschlagen geben. Vor allem an die Leistung aus der ersten Hälfte sollten die Mädels anknüpfen, wenn sie nächste Woche wieder zu Hause auf den TV Schriesheim treffen.

Der TVS liegt in der Tabelle nur zwei Plätze vor den HG-Damen – und die Partie in Schriesheim entschieden im Hinspiel die HG-Damen für sich. hgd