Handball

Handball HSV Main-Tauber startet mit Gastspiel in Würzburg ins Punktspieljahr 2018

Julian Enzfelder ist wieder da

Die Handballer des HSV Main-Tauber starten am Sonntag, 14. Januar, um 12.30 Uhr mit dem Gastspiel in der Kürnachtalhalle bei der TG 48 Würzburg II ins Punktspieljahr 2018 in der Bezirksklasse Südwest Unterfranken. Der Gegner ist für die Wertheimer ein relativ unbeschriebenes Blatt. Aus verschiedenen Gründen absolvierten die Hausherren in dieser Saison bislang erst ein Spiel. Das ging mit 17:24 beim TV Ochsenfurt II verloren.

Die Wertheimer müssen allerdings auf alles gefasst sein. Es lässt sich kaum abschätzen, wie das Team der Würzburger besetzt ist, gerade weil die erste Mannschaft der TGW an diesem Wochenende spielfrei ist.

Das Handballteam der Turngemeinschaft, erlangte in den vergangenen Jahren den Ruf einer „Studentenmannschaft“. Das bedeutet, dass personell eine recht hohe Fluktuation herrscht. Dennoch kann der HSV Main-Tauber mit breiter Brust in die Partie gehen. Das vergangene Jahr beendete man, alle Spiele mit eingerechnet, ohne Punktverlust. Entsprechend grüßt das Team von Spielertrainer Konrad Michel nach der Winterpause von der Tabellenspitze. Doch von dieser „Herbstmeisterschaft“ kann man sich nichts kaufen.

Daher gilt es nach dem Jahreswechsel dort weiter zu machen, wo man vorher aufgehört hat. Speziell die Abwehrarbeit hat sich in den letzten Spielen des alten Jahres um einiges verbessert. Daran gilt es anzuknüpfen. Offensiv ist man mit der vorhandenen individuellen Klasse ohnehin Ligaprimus.

Ein großes Plus im Aufstiegskampf ist die Rückkehr von Julian Enzfelder, der zur Rückrunde überraschend von der DJK Waldbüttelbrunn II zum HSV Main-Tauber zurückgekehrt ist. In Waldbüttelbrunn war er in den vergangenen eineinhalb Jahren absoluter Leistungsträger. Enzfelder kennt das Team seit vielen Jahren und betreute es in der Saison 2015/2016 sogar als Spielertrainer. Mit seinen handballerischen Fähigkeiten sowie seiner Erfahrung ist sicher, dass er der Mannschaft auf Anhieb weiterhelfen kann.

Verzichten muss Trainer Konrad Michel am Sonntag jedoch auf Kapitän Luis Eichelbrönner, der aus privaten Gründen verhindert ist. Auch Außenspieler Jonathan Witt fehlt noch verletzungsbedingt.

Dennoch geht der Tabellenführer als Favorit in die Partie. Sollte es den Gästen gelingen, nahtlos an 2017 anzuknüpfen, sollte man dieser Favoritenrolle auch gerecht werden können.

„Es ist schwierig, sich auf die TG Würzburg vorzubereiten. Wir wissen nicht, mit welchem Kader sie antreten, und auch die bisherigen Ergebnisse lassen keine Rückschlüsse zu“, sagte „Konni“ Michel. „Jedoch habe ich großes Vertrauen in mein Team, dass es sich davon nicht beirren lässt. Ich denke, dass wir im neuen Jahr noch stärker werden können, auch weil uns mit Julian Enzfelder nun ein Spieler zur Verfügung steht, der höherklassige Erfahrungen hat und nach der Hinrunde mit Waldbüttelbrunn voll im Saft steht. Ich bin mir sicher, dass wir am Sonntag ein positives Ergebnis erzielen werden.“ marm