Handball

Handball Erstes Relegationsspiel gegen Hochdorf am Samstag

Kirchzell will in die 3. Liga

Archivartikel

Nach der Meisterschaft kommt für den aus Bayern kommenden hessischen Oberliga-Titelträger die Relegation. Bisher sind immer alle zwölf deutschen Oberliga-Meister direkt in die 3. Liga aufgestiegen.

Doch die Reform der 2. Liga, die von 20 auf 18 Mannschaften reduzieret wird, zieht ihre Kreise bis in die Oberliga. So dürfen in dieser Saison von den zwölf aufstiegsberechtigten Oberliga-Meistern nur zehn aufsteigen. Um diese zu ermitteln, wird in den nächsten Wochen eine dreistufige Relegation ausgespielt.

Aus diesem Grund kommt am Samstag, 11. Mai, der TV Hochdorf, Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, in den Odenwald zum Hessen-Meister TV Kirchzell. Anpfiff zum ersten Relegationsspiel ist um 19.30 Uhr in der Parzivalhalle in Amorbach. Eine Woche später ist dann das Rückspiel in Hochdorf.

Wenn der TVK diese beiden Spiele erfolgreich gestaltet, wäre er endgültig durch und stünde als Aufsteiger fest. Als Verlierer würde es dann in die nächste Relegationsrunde gehen.

Damit ihnen diese nächste Relegationsrunde erspart bleibt, müssen die Spieler des TV Kirchzell noch einmal alles in eine Waagschale werfen. TVK-Trainer Andi Kunz: „Schade, dass wir unseren Erfolg nicht so auskosten konnten, wie wir es wollten. Wenn wir den Erfolg Meisterschaft nun mit einem weiteren Erfolgserlebnis beenden wollen, dann müssen wir weiter konzentriert arbeiten.“

Der TV Hochdorf ist ein Gegner, der im Vergleich zu den letzten Oberliga-Spielen seine Saison quasi in einer anderen Liga spielte. Bereits drei Spieltage vor Schluss konnte der TVH mit nur vier Minuspunkten vorzeitig die Meisterschaft feiern.

Kunz über den kommenden Gast in der Parzivalhalle: „Der TVH hat anscheinend ein paar Verletzte und trotzdem war der knappste Sieg immer noch mit neun Toren.“ tvk