Handball

Handball Badenliga-Frauen der HG Königshofen/Sachsenflur lagen zeitweise mit vier Toren vorne

Lange Zeit wie der Sieger ausgesehen

Archivartikel

TSV Viernheim – HG Königshofen/Sachsenflur 38:35

Königshofen/Sachsenflur: Wilm, Schneider (beide Tor), Dittmann (4 Tore), Adelmann (4), Henn (3), Roth (4), Edelmann (1), Fürst (1), Scherzinger (2), Winkler (8/davon 2 Siebenmeter), Lang (8/4).

Die Gäste der HG Königshofen/Sachsenflur hatten sich als Ziel gesetzt, von dieser Partie die ersten zwei Auswärtspunkte in dieser Saison mit ins Taubertal zu nehmen. Die Gäste erwischten auch den besseren Start in die Partie und gingen durch einen Treffer von Josefin Adelmann in der 7. Minute das erste Mal in Führung (4:3). Im Angriff schaffte es die HG auch weiter, geduldig ihre Chancen herauszuspielen und sie baute ihre Führung auf vier Tore aus (7:11, 15. Minute). Die ersatzgeschwächten Gastgeberinnen ließen sich jedoch nicht entmutigen und starteten eine. Kurz vor der Halbzeit gilch Viernheim erstmals wieder aus (15:15). Beim Stand von 16:17 ging es schließlich in die Pause.

Mit Schwung und neuem Elan starteten die Taubertälerinnen in die 2. Hälfte und bauten ihren Vorsprung wieder auf drei Tore aus (16:19). Dieser Vorsprung wurde in etwa bis zum 26:30 durch Franziska Lang gehalten werden. Die HG-Frauen hatten das Spiel bis 15. Minuten vor dem Ende eigentlich in der Hand und sie steuerte einem Auswärtssieg entgegen.

Allerdings hatten sie die Rechnung ohne den Kampfgeist der TSV Viernheim gemacht. Der schaffte beim 30:30 erneut den Ausgleich und läutete damit die spannende Schlussphase ein. Während sich bei den Gästen immer mehr Fehler einschlichen und die Chancen im Angriff nicht mehr konsequent verwandelt wurden, funktionierte nun bei den Gastgebern fast alles. Viernheim schien beim 34:30 bereits auf die Siegerstraße zu sein, doch kämpfte sich die HG nochmals heran und hatte beim 36:35 vor dem Ende erneut die Chance, noch etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Doch das 37:35 durch die überragende Torschützin der Viernheimer Stefanie Osada (16 Treffer) machte alle Hoffnungen zunichte. Am Ende musste man sich mit knapp mit 38:35 geschlagen geben.

Mit einer konzentrierteren Leistung am Schluss wäre ein Auswärtssieg beim Tabellenzweiten sicher möglich gewesen. Jetzt gilt es sich auf die nächste Partie gegen den Aufsteiger aus Rintheim zu fokussieren. Zu Hause hat die HG bisher durchaus gute Leistungen gezeigt. hgd