Handball

Handball Rimparer Wölfe empfangen heute den HC Elbflorenz

Lücken auf der Bank

Archivartikel

Die Zweitliga-Handballer der DJK Rimpar Wölfte empfangen am heutigen Freitag um 20 Uhr in der s.Oliver-Arena in Würzburg den ambitionierter Aufsteiger HC Elbflorenz aus Dresden.

Wenn eine Mannschaft in diesem Jahr 15:9 Punkte aus den vergangenen 12 Spielen verbuchen kann, gehört sie zweifellos zu den aufstrebenden Teams, zumal es sich dabei auch noch um einen Aufsteiger handelt. Nun hat das bei der Mannschaft aus Dresden alles schon etwas System, denn man hat dort einiges in sie und die sie umgebende Infrastruktur investiert, um sich zu einem etablierten Mitglied des deutschen Handballunterhauses zu entwickeln. Das Team von Christian Pohler hat einigen namhaften Vertretern der 2. Bundesliga schon ein Bein stellen können, zum Beispiel Balingen oder auch Coburg.

Bei Dresden haben sich in den letzten vier Begegnungen immer zehn Spieler in die Torschützenliste eintragen können. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Sachsen über eine ausgezeichnete Bank verfügen.

Genau da dürfte zur Zeit das Problem von Trainer Matthias Obinger liegen, dessen Bank schon bei der Niederlage gegen die Rhein Vikings nicht voll aufgefüllt werden konnte. Nach dem Abzug von Sergeij Gorpishin vom Kreis durch seinen Heimatverein Erlangen fällt nun auch noch Patrick Gempp aus, der sich einer Operation am Knie unterziehen muss. Der Langzeitverletzte Lukas Siegler steht natürlich auch noch nicht zur Verfügung. Es wird also knapp, insbesondere im Deckungsverbund und auf der Kreisposition.

Das war im Hinspiel noch ganz anders. Damals hatten die Rimparer die Sachsen im Griff, führten zur Pause schon klar und traten am Ende mit einem Drei-Tore-Sieg die Heimreise an.

Nicht zuletzt im Bewusstsein der derzeitigen Personalprobleme sieht Wölfe-Coach Obinger seine Mannschaft nicht unbedingt im Vorteil. Die Gäste aus Dresden reisen sicherlich mit breiter Brust an. Von daher ist klar, dass der Trainer ein ausgesprochen enges Spiel auf Augenhöhe erwartet, bei dem es entscheidend darauf ankommt, ob seine Mannschaft ähnlich wie gegen Bietigheim (damals nach der Pleite in Balingen) jetzt nach der Niederlage in Düsseldorf wieder ein anderes Gesicht zeigt. rw